Pressemeldung

Dürr schlägt Dividende von 1,00 € je Aktie vor

- Gesamtausschüttung von 69,2 Mio. € geplant

- Erfolgsbeteiligung für Mitarbeiter: 2.250 € bei Dürr und Schenck, 2.750 € bei HOMAG

- Vorstandsvertrag von Dr. Jochen Weyrauch verlängert

Bietigheim-Bissingen, 21. März 2019 – Die Dürr AG schlägt für das Geschäftsjahr 2018 eine Dividende von 1,00 € je Aktie vor. Im Vorjahr hatte der Maschinen- und Anlagenbauer 1,10 € bezahlt. Grund für die Dividendenanpassung ist, dass das Ergebnis nach Steuern im Jahr 2018 vor allem infolge hoher Sonderaufwendungen um 18,1 % sank. Der Dividendenvorschlag für die Hauptversammlung am 10. Mai 2019 wurde heute vom Aufsichtsrat verabschiedet. Zudem hat der Aufsichtsrat die Bestellung von Dr. Jochen Weyrauch als Vorstandsmitglied der Dürr AG bis Ende 2024 verlängert.

Das Ergebnis des Dürr-Konzerns (163,5 Mio. € nach Steuern) wurde 2018 durch Sonderaufwendungen von 41,4 Mio. € geprägt. Sie entfielen größtenteils auf Optimierungsmaßnahmen zur Ertragssteigerung und zur Erschließung neuer Wachstumspotenziale. Dazu zählen zum Beispiel das Optimierungsprogramm FOCUS 2.0, die Einstellung des Mikrogasturbinengeschäfts und der Kauf von Megtec/Universal.

Ralf W. Dieter, Vorstandsvorsitzender der Dürr AG: „Wir betrachten den Sonderaufwand für die Optimierungen als Zukunftsinvestition, die bereits ab 2019 zu einer nachhaltigen Ergebnisverbesserung führen wird. Dementsprechend soll auch die Dividende im kommenden Jahr wieder steigen.“

Die Gesamtausschüttung summiert sich in diesem Jahr auf 69,2 Mio. €. Die Ausschüttungsquote ist mit 42 % des Konzernergebnisses nach Steuern höher als in den Vorjahren, üblicherweise beträgt sie 30 bis 40 %. Zu berücksichtigen ist, dass sich die Aktienstückzahl im Juni 2018 durch die Ausgabe von Gratisaktien im Verhältnis 1:1 auf 69,2 Mio. verdoppelt hat. Daher wird die Vorjahresdividende mit 1,10 € je Aktie und nicht mehr mit 2,20 € angegeben.

Erfolgsbeteiligung für Mitarbeiter in Deutschland
Die im Inland beschäftigten Vollzeit-Tarifmitarbeiter der Teilkonzerne Dürr und Schenck erhalten dieses Jahr eine Erfolgsbeteiligung von 2.250 € (Vorjahr: 2.750 €). Bei der HOMAG Group, die 2018 ein Rekordergebnis erzielte, sind es unverändert 2.750 €.

Dr. Jochen Weyrauch: Vorstandsvertrag bis Ende 2024 verlängert
Die Vorstandsbestellung von Dr. Jochen Weyrauch wurde um fünf Jahre bis zum 31. Dezember 2024 verlängert. Dr. Jochen Weyrauch gehört dem vierköpfigen Vorstand der Dürr AG seit Anfang 2017 an. Er verantwortet das Geschäft der Divisions Paint and Final Assembly Systems, Application Technology und Clean Technology Systems sowie die Ressorts Corporate Development und Informationstechnologie.

Der Dürr-Konzern ist ein weltweit führender Maschinen- und Anlagenbauer mit ausgeprägter Kompetenz in den Bereichen Automatisierung und Digitalisierung/Industrie 4.0. Seine Produkte, Systeme und Services ermöglichen hocheffiziente Fertigungsprozesse in unterschiedlichen Industrien. Der Dürr-Konzern beliefert Branchen wie die Automobilindustrie, den Maschinenbau sowie die Chemie-, Pharma- und holzbearbeitende Industrie. Im Jahr 2018 erzielte er einen Umsatz von 3,87 Mrd. €. Im Oktober 2018 hat der Dürr-Konzern das industrielle Umwelttechnikgeschäft des US-Unternehmens Babcock & Wilcox mit den Marken MEGTEC und Universal übernommen. Seither beschäftigt er über 16.300 Mitarbeiter und verfügt über 108 Standorte in 32 Ländern. Der Konzern agiert mit fünf Divisions am Markt:

  • Paint and Final Assembly Systems: Lackierereien und Endmontagewerke für die Automobilindustrie
  • Application Technology: Robotertechnologien für den automatischen Auftrag von Lack sowie Dicht- und Klebstoffen 
  • Clean Technology Systems: Abluftreinigungsanlagen, Schallschutzsysteme und Batteriebeschichtungsanlagen
  • Measuring and Process Systems: Auswuchtanlagen sowie Montage-, Prüf- und Befülltechnik
  • Woodworking Machinery and Systems: Maschinen und Anlagen für die holzbearbeitende Industrie
     

Diese Veröffentlichung wurde von der Dürr AG/dem Dürr-Konzern („Dürr“) selbstständig erstellt und kann Aussagen zu wichtigen Themen wie Strategie, zukünftigen finanziellen Ergebnissen, Ereignissen, Marktpositionen und Produktentwicklungen enthalten. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind – wie jedes unternehmerische Handeln in einem globalen Umfeld – stets mit Unsicherheit verbunden. Sie unterliegen einer Vielzahl von Risiken, Ungewissheiten und anderen Faktoren, die in Veröffentlichungen von Dürr, insbesondere im Abschnitt „Risiken“ des Geschäftsberichts, beschrieben werden, sich aber nicht auf diese beschränken. Sollten sich eine(s) oder mehrere dieser Risiken, Ungewissheiten oder andere Faktoren realisieren oder sollte sich erweisen, dass die zugrunde liegenden Erwartungen nicht eintreten beziehungsweise Annahmen nicht korrekt waren, können die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen von Dürr wesentlich von denjenigen Ergebnissen abweichen, die als zukunftsgerichtete Aussagen formuliert wurden. Zukunftsgerichtete Aussagen sind erkennbar an Formulierungen wie „erwarten“, „wollen“, „ausgehen“, „rechnen mit“, „beabsichtigen“, „planen“, „glauben“, „anstreben“, „einschätzen“, „werden“ und „vorhersagen“ oder an ähnlichen Begriffen. Dürr übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt nicht, zukunftsgerichtete Aussagen ständig zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren. Aussagen zu Marktpositionen basieren auf den Einschätzungen des Managements und werden durch externe, spezialisierte Agenturen unterstützt.

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