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Pressemeldung

E-Mobilität bringt zusätzliche Nachfrage und neue Kunden

Bietigheim-Bissingen, 13. Juni 2018 – Das Geschäft mit Produktionstechnik für Elektroautos nimmt bei Dürr zunehmend Fahrt auf. Neben den etablierten Autobauern investieren auch neue Produzenten von Batteriefahrzeugen in den Bau von Lackierereien und Montagelinien. Einen der bisher größten E Mobility-Aufträge erteilte zuletzt die chinesischen Future Mobility Corporation (FMC). Für deren Marke Byton baut Dürr in Nanjing eine Lackiererei für 150.000 Autos jährlich.

  • Chinesischer Hersteller FMC bestellt Lackiererei für die Marke Byton
  • Weiteres Wachstum mit E-Mobility-Produktionstechnik erwartet

Byton steht für elektrisches, vernetztes und hoch automatisiertes Fahren. Auch bei der Fertigung setzt FMC auf modernste Standards. Die im ersten Quartal 2018 bestellte Lackiererei wird zum Beispiel die neue EcoInCure-Technologie zur Trocknung des frisch aufgetragenen Lacks enthalten. EcoInCure reduziert den Flächenbedarf in Nanjing um 20 % und heizt alle Karosserieteile gleichmäßig auf. Letzteres ist bei modernen Fahrzeugen, bei denen Materialien wie Stahl, Alu und Verbundwerkstoffe kombiniert werden, wichtig und qualitätsentscheidend. Der Lackauftrag selbst wird bei FMC in Nanjing automatisch mit Robotern erfolgen. Der Produktionsstart der Lackiererei ist für Oktober 2019 angesetzt.

Im Jahr 2017 erzielte Dürr bereits rund 250 Mio. € Umsatz mit Produktionstechnik für Elektroautos. Zukünftig erwartet das Unternehmen deutliche Zuwächse. Ralf W. Dieter, Vorstandsvorsitzender der Dürr AG: „Die Elektromobilität steht noch am Anfang. Mit steigenden Produktionszahlen wird auch der Bedarf an entsprechenden Fertigungssystemen zunehmen. Darauf sind wir eingestellt – nicht nur in der Lackiertechnik, sondern auch mit hoch automatisierten Lösungen für die Endmontage, Befüllung und Prüfung von E-Autos.“ Gerade in der Endmontage werden sich die Produktionsprozesse durch die E-Mobilität verändern. Denn der Antriebsstrang der batteriebetriebenen Stromer ist weniger komplex als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Dies ermöglicht einen höheren Automatisierungsgrad in der Montage.

Dürr ist ein weltweit führender Maschinen- und Anlagenbauer mit ausgeprägter Kompetenz in den Bereichen Automatisierung und Digitalisierung/Industrie 4.0. Produkte, Systeme und Services des Konzerns ermöglichen hocheffiziente Fertigungsprozesse in unterschiedlichen Industrien. Neben der Automobilindustrie beliefert Dürr auch Branchen wie den Maschinenbau, die Chemie- und Pharmaindustrie und die holzbearbeitende Industrie. Dürr verfügt über 92 Standorte in 31 Ländern. Im Jahr 2017 erzielte der Konzern einen Umsatz von 3,71 Mrd. €. Der Konzern beschäftigt rund 15.000 Mitarbeiter und agiert mit fünf Divisions am Markt:

  • Paint and Final Assembly Systems: Lackierereien und Endmontagewerke für die Automobilindustrie
  • Application Technology: Robotertechnologien für den automatischen Auftrag von Lack sowie Dicht- und Klebstoffen
  • Clean Technology Systems: Abluftreinigungsanlagen und Energieeffizienztechnik
  • Measuring and Process Systems: Auswuchtanlagen sowie Montage-, Prüf- und Befülltechnik
  • Woodworking Machinery and Systems: Maschinen und Anlagen für die holzbearbeitende Industrie