Pressemeldung

Ralf W. Dieter vorzeitig bis 30. Juni 2023 als Vorstandsvorsitzender bestätigt

Bietigheim-Bissingen, 12. Dezember 2018 – Der Aufsichtsrat der Dürr AG hat die Bestellung von Ralf W. Dieter als Vorstandsvorsitzender der Dürr AG frühzeitig bis Juni 2023 verlängert. Ein entsprechender Beschluss wurde in der heutigen Sitzung des Kontrollgremiums gefasst. Mit der Verlängerung stellt der Aufsichtsrat die Weichen für eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Dürr-Konzerns im Zeichen der digitalen Transformation.

Ralf W. Dieter (57) erhält einen neuen Dienstvertrag mit Laufzeit von 1. Januar 2019 bis 30. Juni 2023. Im Zuge dessen wird sein bisheriger Vertrag, der eine Laufzeit von 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2020 hat, aufgelöst. Die Auflösung des bisherigen Vertrags ist erforderlich, da die Neubestellung bis Juni 2023 frühzeitig erfolgt. Üblicherweise werden Vorstandsmitglieder ein Jahr vor Ablauf des Dienstvertrags neu bestellt. Der Aufsichtsrat hat sich entschlossen, die Neubestellung von Ralf W. Dieter bereits zwei Jahre vor Vertragsende vorzunehmen, um langfristige Führungskontinuität bei Dürr sicher zu stellen.

Ralf W. Dieter trat 2003 als Vorstandsvorsitzender der Carl Schenck AG in den Dürr-Konzern ein. Seit Anfang 2005 ist er Mitglied des Vorstands der Dürr AG und seit 1. Januar 2006 dessen Vorsitzender. Wichtige Meilensteine in seiner bisherigen Amtszeit waren die Neuausrichtung des Konzerns in den Jahren 2006 und 2007 und die Stärkung der Bilanz, die Expansion in den Emerging Markets, die Portfolioerweiterung durch den Kauf der HOMAG Group (2014) und die laufende Digitalisierungsstrategie digital@DÜRR.

Karl-Heinz Streibich, Aufsichtsratsvorsitzender der Dürr AG: „Ralf Dieter identifiziert sich zu 100 Prozent mit Dürr und hat eine klare und überzeugende Vorstellung davon, wie das Unternehmen für die digitale Zukunft zu positionieren ist. Er genießt höchsten Respekt bei Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern und steht für beides: langjährige Erfahrung und Kontinuität, aber auch für die Bereitschaft, neue Herausforderungen ohne Zögern anzunehmen und Dürr weiter zu entwickeln.“

Ralf W. Dieter: „Dürr ist ein außergewöhnliches Unternehmen mit viel Potenzial. Trends wie die Digitalisierung, die Elektromobilität oder die Produktindividualisierung durch intelligente Produktionstechnik bieten uns als Maschinen- und Anlagenbauer große Chancen. Gemeinsam mit dem Aufsichtsrat sowie den Führungskräften und Mitarbeitern werde ich mich weiterhin mit aller Energie dafür einsetzen, dass Dürr diese Chancen optimal nutzt und Wert für seine Aktionäre schafft.“
 
Neben Ralf W. Dieter besteht der Vorstand der Dürr AG aus Carlo Crosetto und Dr. Jochen Weyrauch. Als viertes Mitglied wird Pekka Paasivaara zum 1. Januar 2019 in den Dürr-Vorstand eintreten, seine Bestellung hat der Aufsichtsrat bereits im September vorgenommen. Pekka Paasivaara bleibt in Personalunion Vorstandsvorsitzender der HOMAG Group AG.

Dürr ist ein weltweit führender Maschinen- und Anlagenbauer mit ausgeprägter Kompetenz in den Bereichen Automatisierung und Digitalisierung/Industrie 4.0. Produkte, Systeme und Services des Konzerns ermöglichen hocheffiziente Fertigungsprozesse in unterschiedlichen Industrien. Dürr beliefert Branchen wie die Automobilindustrie, den Maschinenbau sowie die Chemie-, Pharma- und holzbearbeitende Industrie. Im Jahr 2017 erzielte der Konzern einen Umsatz von 3,71 Mrd. €. Dürr hat im Oktober 2018 das industrielle Umwelttechnikgeschäft des US-Unternehmens Babcock & Wilcox mit den Marken MEGTEC und Universal übernommen. Seither beschäftigt Dürr über 16.000 Mitarbeiter und verfügt über 108 Standorte in 32 Ländern. Der Konzern agiert mit fünf Divisions am Markt:

  • Paint and Final Assembly Systems: Lackierereien und Endmontagewerke für die Automobilindustrie
  • Application Technology: Robotertechnologien für den automatischen Auftrag von Lack sowie Dicht- und Klebstoffen 
  • Clean Technology Systems: Abluftreinigungsanlagen und Schallschutzsysteme
  • Measuring and Process Systems: Auswuchtanlagen sowie Montage-, Prüf- und Befülltechnik
  • Woodworking Machinery and Systems: Maschinen und Anlagen für die holzbearbeitende Industrie
     

Diese Veröffentlichung wurde von der Dürr AG/dem Dürr-Konzern („Dürr“) selbstständig erstellt und kann Aussagen zu wichtigen Themen wie Strategie, zukünftigen finanziellen Ergebnissen, Ereignissen, Marktpositionen und Produktentwicklungen enthalten. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind – wie jedes unternehmerische Handeln in einem globalen Umfeld – stets mit Unsicherheit verbunden. Sie unterliegen einer Vielzahl von Risiken, Ungewissheiten und anderen Faktoren, die in Veröffentlichungen von Dürr, insbesondere im Abschnitt „Risiken“ des Geschäftsberichts, beschrieben werden, sich aber nicht auf diese beschränken. Sollten sich eine(s) oder mehrere dieser Risiken, Ungewissheiten oder andere Faktoren realisieren oder sollte sich erweisen, dass die zugrunde liegenden Erwartungen nicht eintreten beziehungsweise Annahmen nicht korrekt waren, können die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen von Dürr wesentlich von denjenigen Ergebnissen abweichen, die als zukunftsgerichtete Aussagen formuliert wurden. Zukunftsgerichtete Aussagen sind erkennbar an Formulierungen wie „erwarten“, „wollen“, „ausgehen“, „rechnen mit“, „beabsichtigen“, „planen“, „glauben“, „anstreben“, „einschätzen“, „werden“ und „vorhersagen“ oder an ähnlichen Begriffen. Dürr übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt nicht, zukunftsgerichtete Aussagen ständig zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren. Aussagen zu Marktpositionen basieren auf den Einschätzungen des Managements und werden durch externe, spezialisierte Agenturen unterstützt.

Unsere Finanzberichte, Präsentationen, Presse- und Ad-hoc-Meldungen können alternative Leistungskennzahlen enthalten. Diese Kennzahlen sind nach den IFRS (International Financial Reporting Standards) nicht definiert. Bitte bewerten Sie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Dürr nicht ausschließlich auf Basis dieser ergänzenden Finanzkennzahlen. Sie ersetzen keinesfalls die im Konzernabschluss dargestellten und im Einklang mit den IFRS ermittelten Finanzkennzahlen. Die Ermittlung der alternativen Leistungskennzahlen kann auch bei gleicher oder ähnlicher Bezeichnung von Unternehmen zu Unternehmen abweichen. Weitere Informationen zu den bei Dürr verwendeten alternativen Leistungskennzahlen finden Sie im Finanzglossar auf der Dürr-Webseite 

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