Pressemeldung

Studentischer Filmwettbewerb „Dürr Challenge“: Siegerteam setzt sich mit Mut und Originalität durch

Bietigheim-Bissingen, 6. November 2014 - Zum zweiten Mal haben sich Studierende aus ganz Deutschland beim Anlagen- und Maschinenbauer Dürr um die Teilnahme am Filmwettbewerb „Dürr Challenge“ beworben. Unter dem Motto „Feel the culture – Entdecke die Vielfalt“ haben schließlich 15 Finalisten die Weltstädte Seoul, Istanbul und New York mit der Filmkamera portraitiert. Dabei standen ihnen wieder Nachwuchsregisseure der Filmakademie Baden-Württemberg als Coach zur Seite. Gewonnen hat ein Kurzfilm über New York, der sich durch Originalität und außergewöhnliches technisches Niveau auszeichnet.

Der Wettbewerb ist einzigartig in Deutschland. „Für den Dürr-Konzern ist er eine wichtige Maßnahme, um mit Studierenden aller Fachrichtungen in Kontakt zu kommen und sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren. Der Wettbewerb spiegelt die Werte wider, die in unserem Unternehmen gelebt werden: Eigeninitiative, Innovation und interkulturelles Verständnis“, erklärt Paul Eckert, Leiter Personalentwicklung bei Dürr. Der Filmwettbewerb hatte im vergangenen Jahr seine Premiere mit drei außergewöhnlichen Kurzfilmen gefeiert. Entsprechend groß war die Spannung der Organisatoren, welche Ergebnisse die Wettbewerbsteilnehmer dieses Mal von ihren Reisen mitbringen würden.

Und die Kurzfilme der drei Studenten-Teams konnten sich sehen lassen. Am 5. November 2014 begeisterten sie die rund 200 Besucher, die die Uraufführung der Filme im Ludwigsburger Programmkino Caligari miterlebten. Entsprechend schwer fiel es der Jury, einen Sieger zu küren. Zu ihr gehörten Yves Alain Lambert von der Filmakademie Baden-Württemberg sowie vier Unternehmensvertreter, davon zwei Studenten.

Eine besondere Herausforderung bei der Entscheidungsfindung stellte die unterschiedliche Herangehensweise der Nachwuchsfilmer an das Thema dar. Bei einem Film begeisterte das inhaltliche Konzept, beim nächsten Film waren es berührende Bilder, und der dritte Film sticht mit technischer Umsetzung und ausgefeilter Dramaturgie heraus. In einer spannenden Stichwahl setzte sich schließlich das Team New York durch. „Vor allem das hohe technische Niveau, die Originalität und die vermittelte Dramaturgie überzeugten uns bei diesem Film. Der Mut, den die Teilnehmer zeigten, trotz der Vielfalt, die eine Stadt zu bieten hat, sich auf das Detail zu konzentrieren und dieses in den Mittelpunkt zu stellen, führte zur finalen Entscheidung“, so Jurymitglied und Laudatorin Helena Frank, die bei Dürr derzeit ihre Masterarbeit in Mechatronik schreibt und im Rahmen des Deutschlandstipendiums vom Unternehmen gefördert wird.

Von den Ergebnissen der Filme begeistert, kündigte Klaus Achtelik, Konzern-Personalleiter, auch schon die Fortsetzung der Dürr Challenge im nächsten Jahr an.

Der Dürr-Konzern zählt zu den weltweit führenden Maschinen- und Anlagenbauern. Produkte, Systeme und Services von Dürr ermöglichen hocheffiziente Fertigungsprozesse in unterschiedlichen Industrien. Rund 65% des Umsatzes entfallen auf das Geschäft mit Automobilherstellern und -zulieferern. Weitere Abnehmerbranchen sind zum Beispiel der Maschinenbau, die Chemie- und Pharmaindustrie und – seit der Übernahme der HOMAG Group AG im Oktober 2014 – die holzverarbeitende Industrie. Dürr verfügt über 94 Standorte in 28 Ländern und erzielt mit über 13.700 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von rund 3,2 Mrd. €. Der Konzern agiert mit fünf Unternehmensbereichen am Markt:

  • Paint and Assembly Systems: Lackierereien und Endmontagewerke für die Automobilindustrie
  • Application Technology: Robotertechnologien für den automatischen Auftrag von Lack sowie Dicht- und Klebstoffen
  • Measuring and Process Systems: Auswucht- und Reinigungsanlagen sowie Prüf- und Befülltechnik
  • Clean Technology Systems: Abluftreinigungsanlagen und Energieeffizienztechnik
  • Wood Processing Systems: Maschinen für die holzverarbeitende Industrie