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Cellforce Group und Dürr AG etablieren gemeinsam erfolgreich Serienprozess für Elektrodenbeschichtung

Technologiepartnerschaft

- Batteriezellenhersteller setzt auf direkte Zusammenarbeit mit Maschinen- und Anlagenbauer in Bietigheim-Bissingen

- Frühzeitige Kooperation für optimalen Technologie-Einsatz

- Verfahren zur gleichzeitigen Beschichtung der Elektrodenseiten sichert Cellforce Group höchste Qualität und Geschwindigkeit für spätere Produktion

Kirchentellinsfurt/Bietigheim-Bissingen, 04. Oktober 2022 – Mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Zukunft: Die Cellforce Group, ein Joint-Venture des Sportwagenherstellers Porsche und des Batteriespezialisten CUSTOMCELLS, hat in den vergangenen zwölf Monaten erfolgreich den Serienprozess für die Beschichtung seiner Elektroden aufgebaut – und dabei auf das Wissen, die Technologie und die direkte Nähe zum Maschinen- und Anlagenbauer Dürr gesetzt. Heute haben die Cellforce Group und Dürr in Bietigheim-Bissingen gemeinsam eine Hightech-Beschichtungsanlage für Hochleistungs-Batteriezellen in Betrieb genommen.

Konkret kommt bei der Cellforce Group (CFG) künftig ein spezielles Verfahren von Dürr zum Einsatz, das die gleichzeitige Beschichtung beider Elektrodenseiten ermöglicht. Auf diese Weise lassen sich der Beschichtungsprozess beschleunigen sowie die Präzision und Qualität gegenüber dem üblichen Vorgehen erheblich steigern. Bei herkömmlichen Verfahren wird das Anoden- und Kathodenmaterial nicht gleichzeitig, sondern nacheinander auf beiden Seiten einer dünnen Metallfolie aufgetragen.

Um den Prozess erfolgreich in Betrieb zu nehmen und zu etablieren, ist die Cellforce Group seit mehreren Monaten bei Dürr in Bietigheim-Bissingen vor Ort und hat die Produktion auf einer Serienanlage umgesetzt. „Für uns war es wichtig, dass Dürr als unser Technologiepartner schnell agieren und mögliche Anpassungen direkt vornehmen kann. Deshalb haben wir diesen Cellforce-eigenen Ansatz gewählt, der die Geschwindigkeit bei der Entwicklung unseres Beschichtungsprozesses enorm erhöht hat und es uns erlaubt, schon in einer frühen Phase gemeinsames Wissen aufzubauen“, sagt Markus Woland, Director Operations bei der Cellforce Group.

 

Prozesse bereit für neuen Standort der Cellforce Group

Die Technologie für die beidseitige Elektrodenbeschichtung wurde von der im Jahr 2018 erworbenen Dürr-Tochter Megtec aus den USA entwickelt. „Wir verfügen über eine besondere Technologie, die der Cellforce Group die Herstellung von Hochleistungszellen in Spitzenqualität ermöglicht – und das mit einem hocheffizienten und nachhaltigen Produktionsprozess. Durch die direkte Zusammenarbeit mit der Cellforce Group können wir die Technologie optimal auf ihre Bedürfnisse ausrichten und sie so bei der künftigen Entwicklung und Produktion von Hochleistungszellen mit hoher Energiedichte unterstützen“, sagt Dr. Jochen Weyrauch, Vorstandsvorsitzender der Dürr AG.

„Für die Entwicklung und Herstellung künftiger Hochleistungsbatteriezellen braucht es starke Partnerschaften. Die direkte Zusammenarbeit der Cellforce Group mit der Dürr AG ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich Win-Win-Situationen für alle Beteiligten schaffen lassen können. Das hat Vorbildcharakter und setzt damit Maßstäbe für die Batteriezellherstellung am Standort Deutschland“, sagt Michael Steiner, Vorstand Forschung und Entwicklung der Porsche AG.

Im Gewerbegebiet Reutlingen-Kirchentellinsfurt errichtet die Cellforce Group derzeit einen hochmodernen Entwicklungs- und Produktionsstandort für Batteriezellen. Nach der Fertigstellung dieses neuen Standortes lassen sich die bei Dürr aufgebauten Produktionsprozesse direkt übernehmen und fortsetzen. Für einen nachhaltigen Betrieb der Beschichtungslinie liefert Dürr auch Anlagen für die Abluftreinigung sowie die Rückgewinnung von mehr als 99 Prozent der eingesetzten Lösemittel.

Die Cellforce Group GmbH (CFG) plant, ab 2024 Hochleistungs-Lithium-Ionen-Pouch-Zellen für automobile Spezialanwendungen zu entwickeln und zu produzieren. Cellforce ist ein Joint Venture, an dem die Porsche AG mit 72,7 Prozent beteiligt ist, die restlichen Anteile hält die CUSTOMCELLS Holding GmbH. Geschäftsführer sind Markus Gräf als Chief Operating Officer (COO) und Wolfgang Hüsken als Chief Financial Officer (CFO). Bis 2025 soll die Belegschaft auf bis zu 100 Personen anwachsen.

Weitere Informationen zur Cellforce erhalten Sie unter: www.cellforce.de

Der Dürr-Konzern ist ein weltweit führender Maschinen- und Anlagenbauer mit ausgeprägter Kompetenz in den Bereichen Automatisierung und Digitalisierung/Industrie 4.0. Seine Produkte, Systeme und Services ermöglichen hocheffiziente und ressourcenschonende Fertigungsprozesse in unterschiedlichen Industrien. Der Dürr-Konzern beliefert Branchen wie die Automobilindustrie, den Maschinenbau sowie Chemie, Pharma, Medizintechnik und Holzbearbeitung. Im Jahr 2021 erzielte er einen Umsatz von 3,54 Mrd. €. Das Unternehmen hat rund 18.100 Beschäftigte und verfügt über 120 Standorte in 33 Ländern. Der Dürr-Konzern agiert mit den drei Marken Dürr, Schenck und HOMAG sowie mit fünf Divisions am Markt:

  • Paint and Final Assembly Systems: Lackierereien sowie Endmontage-, Prüf- und Befülltechnik für die Automobilindustrie, Montage- und Prüfsysteme für Medizinprodukte
  • Application Technology: Robotertechnologien für den automatischen Auftrag von Lack sowie Dicht- und Klebstoffen
  • Clean Technology Systems: Abluftreinigungsanlagen, Schallschutzsysteme und Beschichtungsanlagen für Batterieelektroden
  • Measuring and Process Systems: Auswuchtanlagen und Diagnosetechnik
  • Woodworking Machinery and Systems: Maschinen und Anlagen für die holzbearbeitende Industrie

Diese Veröffentlichung wurde von der Dürr AG/dem Dürr-Konzern selbstständig erstellt und kann Aussagen zu wichtigen Themen wie Strategie, zukünftigen finanziellen Ergebnissen, Ereignissen, Marktpositionen und Produktentwicklungen enthalten. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind – wie jedes unternehmerische Handeln in einem globalen Umfeld – stets mit Unsicherheit verbunden. Sie unterliegen einer Vielzahl von Risiken, Ungewissheiten und anderen Faktoren, die in Veröffentlichungen der Dürr AG, insbesondere im Abschnitt „Risiken“ des Geschäftsberichts, beschrieben werden, sich aber nicht auf diese beschränken. Sollten sich eine(s) oder mehrere dieser Risiken, Ungewissheiten oder andere Faktoren realisieren oder sollte sich erweisen, dass die zugrundeliegenden Erwartungen nicht eintreten beziehungsweise Annahmen nicht korrekt waren, können die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen des Dürr-Konzerns wesentlich von denjenigen Ergebnissen abweichen, die als zukunftsgerichtete Aussagen formuliert wurden. Zukunftsgerichtete Aussagen sind erkennbar an Formulierungen wie „erwarten“, „wollen“, „ausgehen“, „rechnen mit“, „beabsichtigen“, „planen“, „glauben“, „anstreben“, „einschätzen“, „werden“ und „vorhersagen“ oder an ähnlichen Begriffen. Die Dürr AG übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt nicht, zukunftsgerichtete Aussagen ständig zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren. Aussagen zu Marktpositionen basieren auf den Einschätzungen des Managements und werden durch externe, spezialisierte Agenturen unterstützt.

Unsere Finanzberichte, Präsentationen, Presse- und Ad-hoc-Meldungen können alternative Leistungskennzahlen enthalten. Diese Kennzahlen sind nach den IFRS (International Financial Reporting Standards) nicht definiert. Bitte bewerten Sie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Dürr-Konzerns nicht ausschließlich auf Basis dieser ergänzenden Finanzkennzahlen. Sie ersetzen keinesfalls die im Konzern-abschluss dargestellten und im Einklang mit den IFRS ermittelten Finanzkennzahlen. Die Ermittlung der alternativen Leistungskennzahlen kann auch bei gleicher oder ähnlicher Bezeichnung von Unternehmen zu Unternehmen abweichen. Weitere Informationen zu den von der Dürr AG verwendeten alternativen Leistungskennzahlen finden Sie im → Finanzglossar auf der Webseite.