Pressemeldung

Dürr realisiert als Generalunternehmer drei Lackieranlagen für BMW in China und Ungarn

Bietigheim-Bissingen, 6. Dezember 2019 – BMW setzt beim Ausbau seiner Lackierkapazitäten in Asien und Europa auf Dürr. In Shenyang (China) errichtet Dürr eine neue Lackieranlage und erweitert eine bestehende Lackiererei des deutschen Automobilherstellers. Die Aufträge für den Bau der beiden Anlagen in China wurden im vierten Quartal 2019 gebucht. Vereinbart wurde außerdem, dass Dürr auch die Lackieranlage im neuen BMW-Werk im ungarischen Debrecen realisieren wird.

Ralf W. Dieter, Vorstandsvorsitzender der Dürr AG: „Die zwei Aufträge von BMW in Shenyang unterstreichen unsere Marktführerschaft in China. Die technologische Ausstattung der bestellten Lackieranlagen erfüllt zwei Kriterien, die für unsere Kunden immer wichtiger werden: Nachhaltigkeit und Flexibilität in der Produktion.“

In Shenyang-Dadong betreibt BMW seit 2016 eine Lackieranlage von Dürr; deren Kapazität wird nun vergrößert. In Shenyang-Tiexi, wo BMW seit 2013 mit Dürr-Technik lackiert, baut Dürr in einer neuen Produktionsstätte eine weitere Lackieranlage. Zudem plant BMW in Tiexi bereits eine zweite Ausbaustufe und hat diese spätere Erweiterung mit Dürr vereinbart.

In den drei Werken wird Dürr insgesamt 165 Lackierroboter sowie 90 Sealingroboter für die Nahtabdichtung installieren. BMW setzt auf nachhaltige Technik: Bei der Abscheidung von überschüssigem Lack, dem sogenannten Overspray, kommen die umweltschonenden Technologien EcoDryScrubber (China) und EcoDry X (Ungarn) zum Einsatz. Dies reduziert den Energieverbrauch in den Lackierkabinen um 60 %, da weniger Frischluft aufbereitet werden muss.

 

Der Dürr-Konzern ist ein weltweit führender Maschinen- und Anlagenbauer mit ausgeprägter Kompetenz in den Bereichen Automatisierung und Digitalisierung/Industrie 4.0. Seine Produkte, Systeme und Services ermöglichen hocheffiziente Fertigungsprozesse in unterschiedlichen Industrien. Der Dürr-Konzern beliefert Branchen wie die Automobilindustrie, den Maschinenbau sowie die Chemie-, Pharma- und holzbearbeitende Industrie. Im Jahr 2018 erzielte er einen Umsatz von 3,87 Mrd. €. Im Oktober 2018 hat der Dürr-Konzern das industrielle Umwelttechnikgeschäft des US-Unternehmens Babcock & Wilcox mit den Marken Megtec und Universal übernommen. Seither beschäftigt er rund 16.500 Mitarbeiter und verfügt über 108 Standorte in 32 Ländern. Der Konzern agiert mit fünf Divisions am Markt:

  • Paint and Final Assembly Systems: Lackierereien und Endmontagewerke für die Automobilindustrie
  • Application Technology: Robotertechnologien für den automatischen Auftrag von Lack sowie Dicht- und Klebstoffen 
  • Clean Technology Systems: Abluftreinigungsanlagen, Schallschutzsysteme und Batteriebeschichtungsanlagen
  • Measuring and Process Systems: Auswuchtanlagen sowie Montage-, Prüf- und Befülltechnik
  • Woodworking Machinery and Systems: Maschinen und Anlagen für die holzbearbeitende Industrie
     

Diese Veröffentlichung wurde von der Dürr AG/dem Dürr-Konzern („Dürr“) selbstständig erstellt und kann Aussagen zu wichtigen Themen wie Strategie, zukünftigen finanziellen Ergebnissen, Ereignissen, Marktpositionen und Produktentwicklungen enthalten. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind – wie jedes unternehmerische Handeln in einem globalen Umfeld – stets mit Unsicherheit verbunden. Sie unterliegen einer Vielzahl von Risiken, Ungewissheiten und anderen Faktoren, die in Veröffentlichungen von Dürr, insbesondere im Abschnitt „Risiken“ des Geschäftsberichts, beschrieben werden, sich aber nicht auf diese beschränken. Sollten sich eine(s) oder mehrere dieser Risiken, Ungewissheiten oder andere Faktoren realisieren oder sollte sich erweisen, dass die zugrunde liegenden Erwartungen nicht eintreten beziehungsweise Annahmen nicht korrekt waren, können die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen von Dürr wesentlich von denjenigen Ergebnissen abweichen, die als zukunftsgerichtete Aussagen formuliert wurden. Zukunftsgerichtete Aussagen sind erkennbar an Formulierungen wie „erwarten“, „wollen“, „ausgehen“, „rechnen mit“, „beabsichtigen“, „planen“, „glauben“, „anstreben“, „einschätzen“, „werden“ und „vorhersagen“ oder an ähnlichen Begriffen. Dürr übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt nicht, zukunftsgerichtete Aussagen ständig zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren. Aussagen zu Marktpositionen basieren auf den Einschätzungen des Managements und werden durch externe, spezialisierte Agenturen unterstützt.

Unsere Finanzberichte, Präsentationen, Presse- und Ad-hoc-Meldungen können alternative Leistungskennzahlen enthalten. Diese Kennzahlen sind nach den IFRS (International Financial Reporting Standards) nicht definiert. Bitte bewerten Sie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Dürr nicht ausschließlich auf Basis dieser ergänzenden Finanzkennzahlen. Sie ersetzen keinesfalls die im Konzernabschluss dargestellten und im Einklang mit den IFRS ermittelten Finanzkennzahlen. Die Ermittlung der alternativen Leistungskennzahlen kann auch bei gleicher oder ähnlicher Bezeichnung von Unternehmen zu Unternehmen abweichen. Weitere Informationen zu den bei Dürr verwendeten alternativen Leistungskennzahlen finden Sie im → Finanzglossar auf der Dürr-Webseite.