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Digitaler Werkzeugkasten

Ein guter Tischler braucht kein IT-Experte zu sein. Mit speziell zugeschnittenen smarten Helfern bringt die HOMAG Group den digitalen Wandel auch in kleine Werkstätten.

 

Eine durchdachte Ordnung ist der Schlüssel zur erfolgreichen Arbeit in der Tischlerwerkstatt. Bretter, Blenden und Beschläge brauchen ihren Platz, damit sie immer zur Hand sind. Auch die Bearbeitung muss effizient organisiert sein.

Digitale Assistenten von HOMAG unterstützen Tischlereien dabei. „Die Apps sind speziell auf die Bedürfnisse kleiner Handwerksbetriebe zugeschnitten“, sagt Hendrik Albers, Leiter Digitale Produktinnovationen in der HOMAG Digital Factory. In diesem Fachbereich entstehen die digitalen HOMAG-Lösungen – egal, ob für Kunden mit 1, 1.000 oder 10.000 Mitarbeitern. Das zum Dürr-Konzern gehörende Unternehmen ist der weltgrößte Hersteller von Anlagen und Maschinen für die holzbearbeitende Industrie, in der die Digitalisierung weit fortgeschritten ist. Von dieser Kompetenz profitiert auch das Handwerk.

Geht es bei der Software für große Industriebetriebe um komplexe Vernetzung und hochautomatisierte Prozesse, steht beim Tischler die unkomplizierte Nutzung von digitalen Helfern im Vordergrund. Deswegen sind die neuen HOMAG-Apps einfach zu bedienen, ein teures IT-System ist nicht nötig. Die Handwerksbetriebe können vielmehr für jeden einzelnen Arbeitsplatz in der Werkstatt entscheiden, ob er mit einem digitalen Baustein nachgerüstet werden soll. In der Werkstatt sind dafür zunächst nur Internet sowie Tablet oder PC nötig.

Zeig mir meinen Schrank
Hilfe im Verkauf bekommt der Handwerker vom → cabinetCreator. Mit ihm lassen sich im Kundengespräch Material, Farben und Beschläge eines Schranks am Bildschirm zusammenstellen. Nach wenigen Klicks entsteht ein virtuelles Möbelstück, wie es sich der Kunde wünscht. Gleichzeitig werden dem Handwerker Stücklisten, CNC-Daten und alles angezeigt, was er später für die Produktion braucht. Die Daten lassen sich in die App productionManager übertragen. Diese digitale Auftragsmappe ersetzt die Arbeitspapiere in der Werkstatt und kennt immer den aktuellen Auftragsstatus. Die darin gespeicherten Daten lassen sich in den anschließenden Arbeitsschritten verwenden.

Keine Denkfehler mehr beim Sägen
Auch den Zuschnitt von Platten können Besitzer kleiner Werkstätten digital optimieren, bei größeren Industrieunternehmen ist das bereits Standard. Beim Sägen oder Fräsen geht schließlich bis zu einem Viertel des Materials verloren. Jeder Denkfehler kann den Betrieb bares Geld kosten. Nicht zu vergessen, dass weniger Material einen geringeren Umwelteinfluss bedeutet. Die Software → intelliDivide plant den besten Zuschnitt und überlässt dabei dem Maschinenbediener die Wahl: minimale Bearbeitungszeit oder lieber minimaler Verschnitt? In Sekunden rechnet die App bis zu 15 Varianten durch. „Ein hohes Tempo ist möglich, weil die Ergebnisse in der Cloud mit hoher Rechenleistung ermittelt werden“, erklärt Albers. Ein Drucker spuckt außerdem Etiketten mit Barcodes für alle zugeschnittenen Teile aus, um sie eindeutig zu identifizieren. So wird jedes Stück gleich an der Säge mit den Informationen versehen, die nachfolgende Maschinen für die Bearbeitung brauchen.

Jetzt kommt es nicht mehr vor, dass uns plötzlich die Kantenbänder ausgehen.

Benjamin Löw, Löw Breidenbach Möbelbau

Der Ingenieur und Tischlermeister entdeckte materialAssist Edge auf einer Fachmesse. Er schätzt besonders, dass der digitale Helfer einfach zu bedienen ist.

Digitales Kantenmanagement statt Stift und Papier
Um die unschönen Plattenkanten zu verschließen, lagern manche Werkstätten Dutzende Kantenbänder in den verschiedensten Farben und Materialien. Fehlt eine Sorte, kann ein Auftrag nicht fertiggestellt werden. „Viele Werkstätten haben keine genaue Übersicht über den Lagerbestand oder arbeiten bestenfalls mit Bestandslisten“, sagt HOMAG-Experte Albers.

Mit der Applikation → materialAssist Edge ist das nicht mehr nötig. Sie verwaltet die in einem speziellen Regal gelagerten Kantenbänder. Der Tischler wählt auf seinem Tablet einfach alle zu bearbeitenden Kanten aus. In welchem Fach das entsprechende Band liegt, zeigt ihm ein LED-Licht. Er kann außerdem sehen, ob der Vorrat reicht.

Zeit kostet es, alle Teile zu sortieren und für Montage oder Verpackung vorzubereiten. Dabei hilft der → productionAssist Sorting. Der Tischler scannt dafür das Etikett mithilfe eines Handschuhs, an dem ein Barcode-Leser angebracht ist. Einen Augenblick später schlägt die Software den optimalen Lagerplatz in einem speziellen Sortierregal vor und leitet den Tischler mit einem LED-Licht ans richtige Regalfach. Sobald alle Teile für ein Möbelstück einsortiert sind, gibt die App ein Signal. Die Montage oder die Verpackung des fertigen Möbelstücks kann beginnen.

Bei der Montage sind weitere Informationen wichtig. Welche Teile und welche Beschläge sind nötig? Die Antwort gibt der → Montageassistent von HOMAG. Er zeigt in Sekundenschnelle beispielsweise Zeichnungen und dazugehörige Bauteile. In einer Liste gibt er alle Möbel aus, die montiert werden können, und zeigt den Lagerort der Teile an. Fehler beim Zusammenbau kommen so kaum noch vor.

Den Überblick müssen Handwerker nicht nur über Möbel und das Material, sondern auch über das Werkzeug haben. Welches das richtige ist, hängt vom zu bearbeitenden Material ab. „Für Plexiglas eignet sich ein anderes Sägeblatt als für Spanplatten“, sagt Hendrik Albers. Der → toolManager von HOMAG weiß, welches Werkzeug passt und ob es verfügbar ist, und zeigt an, wie viele Meter etwa ein bestimmtes Sägeblatt bereits bearbeitet hat. Er signalisiert auch, wann ein Austausch fällig ist. Der Tischler scannt den QR-Code auf dem Sägeblatt, die Maschine nimmt sofort die nötigen Einstellungen vor, beispielsweise die richtige Drehzahl.

Für jeden etwas
Die breite Auswahl an einfachen Apps bietet den Vorteil, dass jeder Betrieb sein eigenes Tempo der Digitalisierung wählen kann. Die Experten der HOMAG Digital Factory arbeiten bereits an weiteren digitalen Helfern. In vielen Fällen sind die Arbeitsplätze in der Werkstatt nachrüstbar. „Beispielsweise setzt der → materialAssist Edge ja bei der Verwaltung der Kantenbänder an und ist damit sogar unabhängig von der verwendeten Maschine“, sagt Albers. Arbeitet der Tischler mit HOMAG-Maschinen, bieten die Apps jedoch weitere Vorteile – wie etwa die direkte Datenübertragung an die Maschine oder die Rückmeldung an den Assistenten. Im Lauf der Zeit kann somit aus einzelnen digitalen Bausteinen eine voll vernetzte Werkstatt entstehen, in der Menschen, Maschinen und digitale Helfer miteinander kommunizieren. Und die immer aufgeräumt ist.  

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