Pressemeldung

11. Dürr-Innovationsschau: Digitale Lösungen für die intelligente Produktion

Bietigheim-Bissingen, 10. Mai 2019 – Unter dem Motto „Smart up your plant“ stellt Dürr beim 11. Open House vom 13. bis 17. Mai neue Lösungen für eine effiziente und intelligente Produktion vor. Im Vordergrund stehen Digitaltechnologien für vernetzte Fertigungsprozesse. Zu der Innovationsschau in Bietigheim-Bissingen werden rund 1.000 Besucher aus aller Welt erwartet, die meisten von ihnen aus der Automobilindustrie.

Ralf W. Dieter, Vorstandsvorsitzender der Dürr AG: „Als Weltmarktführer nicht nur in der Lackiertechnik kennen wir die Abläufe in der Automobilproduktion genau und wissen, worauf es ankommt. Dieses Know-how kombinieren wir mit unserer Software-Kompetenz, um Applikationen zur Optimierung von Produktionsprozessen zu entwickeln. Die Ergebnisse bekommen unsere Kunden beim Open House zu sehen.“

In der Digital Factory von Dürr, einem bereichsübergreifenden Software-Kompetenzzentrum, arbeiten rund 100 Experten an innovativen Applikationen. Dazu gehört der digitale Wartungsassistent DXQequipment.maintenance. Er zeigt Wartungstermine für Komponenten in Automobillackierereien an, zum Beispiel Roboter, Pumpen oder Ventile. Zudem bietet er Zugriff auf Anleitungen und erstellt eine Wartungshistorie. Ein weiteres Beispiel, das ebenfalls beim Open House gezeigt wird, ist die Analyse-Software DXQequipment.analytics. Sie zeichnet sämtliche Daten aus dem Lackierprozess auf. Dadurch entsteht für jede lackierte Karosserie ein „digitaler Fingerabdruck“. Er enthält unter anderem Informationen über die Bewegungen der Roboter, den Lackverbrauch und die genaue Position der Karosserie beim Lackieren. Bei einem Qualitätsproblem lässt sich die Ursache anhand der aufgezeichneten Daten sofort ermitteln.

Individuell lackieren ohne Overspray
Bei der Autofarbe geht der Trend zur Individualisierung. Für die zweifarbige Lackierung von Karosserien hat Dürr das richtungsweisende Verfahren EcoPaintJet entwickelt. Es spart Automobilherstellern nicht nur Zeit und Energie, sondern verursacht auch weniger Abfall. Bei diesem oversprayfreien Lackierprozess trägt ein Roboter die Zier- oder Kontrastfarbe so präzise auf, dass kein Lacknebel (Overspray) entsteht. Daher müssen die übrigen Karosseriebereiche nicht mehr abgeklebt werden. EcoPaintJet bietet auch bei der Lackierung von Elektrofahrzeugen Vorteile. Sie haben durch die Batterie im Bodenraum oft einen höheren Aufbau. Durch die Zwei-Ton-Lackierung wirken sie flacher. Neben dem oversprayfreien Lackieren präsentiert Dürr beim Open House weitere Automatisierungslösungen zum Lackieren, Abdichten und Reinigen von Automobilkarosserien.

Dr. Jochen Weyrauch, Vorstandsvorsitzender der Dürr Systems AG, zur Bedeutung des oversprayfreien Lackierens: „Mit dem trennscharfen Lackieren gehen wir neue Wege in der Lackierung und bieten Automobilherstellern erhebliche Produktivitätsvorteile. Durch dieses Verfahren setzen wir uns vom Wettbewerb ab.“

Fahrerlose Transportsysteme
In den Automobilfabriken der Zukunft bringen fahrerlose Transportsysteme Karosserien und Material zu den jeweiligen Bearbeitungsstationen. Diese sogenannten AGVs (Automated Guided Vehicles) sind flexibler als konventionelle Fördertechniklinien. Sie ermöglichen daher eine kompaktere Bauweise von Fabriken. Das neue fahrerlose Transportsystem EcoProFleet von Dürr, das auf dem Open House seine Premiere hat, ist mit intelligenten Sensoren ausgestattet und kommt in Lackierereien zum Einsatz. Für das innovative Fördersystem erhielt Dürr kürzlich einen Design-Preis.

Ein weiteres Thema der Innovationsschau ist die Reinigung schadstoffbelasteter Abluft, die in industriellen Produktionsprozessen entsteht. Mit der jüngsten Generation der Umwelttechnikanlagen von Dürr werden schärfere Emissionsgrenzwerte nicht nur eingehalten, sondern sogar unterschritten.

Der Dürr-Konzern ist ein weltweit führender Maschinen- und Anlagenbauer mit ausgeprägter Kompetenz in den Bereichen Automatisierung und Digitalisierung/Industrie 4.0. Seine Produkte, Systeme und Services ermöglichen hocheffiziente Fertigungsprozesse in unterschiedlichen Industrien. Der Dürr-Konzern beliefert Branchen wie die Automobilindustrie, den Maschinenbau sowie die Chemie-, Pharma- und holzbearbeitende Industrie. Im Jahr 2018 erzielte er einen Umsatz von 3,87 Mrd. €. Im Oktober 2018 hat der Dürr-Konzern das industrielle Umwelttechnikgeschäft des US-Unternehmens Babcock & Wilcox mit den Marken MEGTEC und Universal übernommen. Seither beschäftigt er über 16.300 Mitarbeiter und verfügt über 108 Standorte in 32 Ländern. Der Konzern agiert mit fünf Divisions am Markt:

  • Paint and Final Assembly Systems: Lackierereien und Endmontagewerke für die Automobilindustrie
  • Application Technology: Robotertechnologien für den automatischen Auftrag von Lack sowie Dicht- und Klebstoffen 
  • Clean Technology Systems: Abluftreinigungsanlagen, Schallschutzsysteme und Batteriebeschichtungsanlagen
  • Measuring and Process Systems: Auswuchtanlagen sowie Montage-, Prüf- und Befülltechnik
  • Woodworking Machinery and Systems: Maschinen und Anlagen für die holzbearbeitende Industrie
     

Diese Veröffentlichung wurde von der Dürr AG/dem Dürr-Konzern („Dürr“) selbstständig erstellt und kann Aussagen zu wichtigen Themen wie Strategie, zukünftigen finanziellen Ergebnissen, Ereignissen, Marktpositionen und Produktentwicklungen enthalten. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind – wie jedes unternehmerische Handeln in einem globalen Umfeld – stets mit Unsicherheit verbunden. Sie unterliegen einer Vielzahl von Risiken, Ungewissheiten und anderen Faktoren, die in Veröffentlichungen von Dürr, insbesondere im Abschnitt „Risiken“ des Geschäftsberichts, beschrieben werden, sich aber nicht auf diese beschränken. Sollten sich eine(s) oder mehrere dieser Risiken, Ungewissheiten oder andere Faktoren realisieren oder sollte sich erweisen, dass die zugrunde liegenden Erwartungen nicht eintreten beziehungsweise Annahmen nicht korrekt waren, können die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen von Dürr wesentlich von denjenigen Ergebnissen abweichen, die als zukunftsgerichtete Aussagen formuliert wurden. Zukunftsgerichtete Aussagen sind erkennbar an Formulierungen wie „erwarten“, „wollen“, „ausgehen“, „rechnen mit“, „beabsichtigen“, „planen“, „glauben“, „anstreben“, „einschätzen“, „werden“ und „vorhersagen“ oder an ähnlichen Begriffen. Dürr übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt nicht, zukunftsgerichtete Aussagen ständig zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren. Aussagen zu Marktpositionen basieren auf den Einschätzungen des Managements und werden durch externe, spezialisierte Agenturen unterstützt.

Unsere Finanzberichte, Präsentationen, Presse- und Ad-hoc-Meldungen können alternative Leistungskennzahlen enthalten. Diese Kennzahlen sind nach den IFRS (International Financial Reporting Standards) nicht definiert. Bitte bewerten Sie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Dürr nicht ausschließlich auf Basis dieser ergänzenden Finanzkennzahlen. Sie ersetzen keinesfalls die im Konzernabschluss dargestellten und im Einklang mit den IFRS ermittelten Finanzkennzahlen. Die Ermittlung der alternativen Leistungskennzahlen kann auch bei gleicher oder ähnlicher Bezeichnung von Unternehmen zu Unternehmen abweichen. Weitere Informationen zu den bei Dürr verwendeten alternativen Leistungskennzahlen finden Sie im Finanzglossar auf der Dürr-Webseite