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Pressemeldung

Dürr-Konzern verbessert Nachhaltigkeits-Rating

Bietigheim-Bissingen, 25. März 2020 – Der Dürr-Konzern hat seine Nachhaltigkeits-Performance im Jahr 2019 weiter verbessert. Das ist das Ergebnis des neuen EcoVadis-Ratings für den Maschinen- und Anlagenbauer. Das im Februar veröffentlichte Nachhaltigkeits-Rating zeigt einen Anstieg der Gesamtpunktzahl von 51 auf 55 Punkte. Damit erreichte der Dürr-Konzern wie im Vorjahr eine Silbermedaille und eine Platzierung unter den besten 25 % aller von EcoVadis bewerteten Unternehmen. Grund für die höhere Punktzahl waren Verbesserungen in der Kategorie Arbeits- und Menschenrechte.

EcoVadis ist ein führendes Analyseunternehmen für Nachhaltigkeits-Ratings. Es misst die Nachhaltigkeits-Performance von Unternehmen auf einer Skala von 0 bis 100 Punkten. Eine Goldmedaille wird ab 66 Punkten vergeben, eine Platinmedaille ab 73 Punkten. Momentan hat nur 1 % der bewerteten Unternehmen Platinstatus. Das Rating berücksichtigt das Abschneiden in den Kategorien Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik und Nachhaltige Beschaffung.

Die Dürr AG ist international ein Vorreiter bei der nachhaltigkeitsorientierten Finanzierung. In diesem Kontext spielt das EcoVadis-Rating eine zentrale Rolle. Seit Mitte 2019 verfügt das Unternehmen über ein Sustainability-Schuldscheindarlehen (200 Mio. €) und einen Konsortialkredit (500 Mio. €), deren Verzinsung teilweise an das Rating gekoppelt ist. Verbessert sich das EcoVadis-Rating auf mindestens 62 Punkte, verringert sich der Zinsaufwand; bei einem Absinken auf 40 Punkte oder weniger würde er steigen. Weltweit ist die Dürr AG das erste Unternehmen, das diesen Mechanismus bei einem Schuldscheindarlehen angewendet hat.

Konkret resultiert die Rating-Anhebung durch EcoVadis aus Verbesserungen in den Bereichen Arbeitsschutz und mobiles Arbeiten. Auch das gute Abschneiden des Dürr-Konzerns bei der Mitarbeiterumfrage im Oktober 2019 wurde berücksichtigt. Dr. Jochen Weyrauch, im Vorstand der Dürr AG für das Ressort Corporate Sustainability zuständig: „Nachhaltigkeit hat sich zu einem zentralen Bestandteil unserer Strategie entwickelt. Bei unseren Kunden stehen wir für verbrauchs- und emissionsarme Produktionstechnik. Auch unsere Aktionäre und Mitarbeiter erwarten zurecht, dass wir unsere Verantwortung für Umwelt, Gesellschaft und Arbeitnehmerbelange engagiert wahrnehmen.“

Der Dürr-Konzern ist ein weltweit führender Maschinen- und Anlagenbauer mit ausgeprägter Kompetenz in den Bereichen Automatisierung und Digitalisierung/Industrie 4.0. Seine Produkte, Systeme und Services ermöglichen hocheffiziente Fertigungsprozesse in unterschiedlichen Industrien. Der Dürr-Konzern beliefert Branchen wie die Automobilindustrie, den Maschinenbau sowie die Chemie-, Pharma- und holzbearbeitende Industrie. Im Jahr 2019 erzielte er einen Umsatz von 3,92 Mrd. €. Das Unternehmen beschäftigt rund 16.500 Mitarbeiter und verfügt über 112 Standorte in 34 Ländern. Der Konzern agiert mit den drei Marken Dürr, Schenck und HOMAG sowie mit fünf Divisions am Markt:

  • Paint and Final Assembly Systems: Lackierereien sowie Endmontage-, Prüf- und Befülltechnik für die Automobilindustrie
  • Application Technology: Robotertechnologien für den automatischen Auftrag von Lack sowie Dicht- und Klebstoffen
  • Clean Technology Systems: Abluftreinigungsanlagen, Schallschutzsysteme und Beschichtungsanlagen für Batterieelektroden
  • Measuring and Process Systems: Auswuchtanlagen und Diagnosetechnik
  • Woodworking Machinery and Systems: Maschinen und Anlagen für die holzbearbeitende Industrie

Diese Veröffentlichung wurde von der Dürr AG/dem Dürr-Konzern („Dürr“) selbstständig erstellt und kann Aussagen zu wichtigen Themen wie Strategie, zukünftigen finanziellen Ergebnissen, Ereignissen, Marktpositionen und Produktentwicklungen enthalten. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind – wie jedes unternehmerische Handeln in einem globalen Umfeld – stets mit Unsicherheit verbunden. Sie unterliegen einer Vielzahl von Risiken, Ungewissheiten und anderen Faktoren, die in Veröffentlichungen von Dürr, insbesondere im Abschnitt „Risiken“ des Geschäftsberichts, beschrieben werden, sich aber nicht auf diese beschränken. Sollten sich eine(s) oder mehrere dieser Risiken, Ungewissheiten oder andere Faktoren realisieren oder sollte sich erweisen, dass die zugrunde liegenden Erwartungen nicht eintreten beziehungsweise Annahmen nicht korrekt waren, können die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen von Dürr wesentlich von denjenigen Ergebnissen abweichen, die als zukunftsgerichtete Aussagen formuliert wurden. Zukunftsgerichtete Aussagen sind erkennbar an Formulierungen wie „erwarten“, „wollen“, „ausgehen“, „rechnen mit“, „beabsichtigen“, „planen“, „glauben“, „anstreben“, „einschätzen“, „werden“ und „vorhersagen“ oder an ähnlichen Begriffen. Dürr übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt nicht, zukunftsgerichtete Aussagen ständig zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren. Aussagen zu Marktpositionen basieren auf den Einschätzungen des Managements und werden durch externe, spezialisierte Agenturen unterstützt.

Unsere Finanzberichte, Präsentationen, Presse- und Ad-hoc-Meldungen können alternative Leistungskennzahlen enthalten. Diese Kennzahlen sind nach den IFRS (International Financial Reporting Standards) nicht definiert. Bitte bewerten Sie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Dürr nicht ausschließlich auf Basis dieser ergänzenden Finanzkennzahlen. Sie ersetzen keinesfalls die im Konzernabschluss dargestellten und im Einklang mit den IFRS ermittelten Finanzkennzahlen. Die Ermittlung der alternativen Leistungskennzahlen kann auch bei gleicher oder ähnlicher Bezeichnung von Unternehmen zu Unternehmen abweichen. Weitere Informationen zu den bei Dürr verwendeten alternativen Leistungskennzahlen finden Sie im → Finanzglossar auf der Dürr-Webseite.