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Pressemeldung

Effizienz-Gipfel bei der Dürr AG: Energieeffizienz durch Digitalisierung – geht da noch mehr?

Bietigheim-Bissingen, 3. April 2019 – Der 7. Effizienz-Gipfel des Instituts für Energieeffizienz in der Produktion (EEP) fand am 28. März in Kooperation mit der Dürr AG in Bietigheim-Bissingen statt. Namhafte Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutierten über die Potenziale der Energieeffizienz durch Digitalisierung.

Den Auftakt bildete eine Führung durch das Dürr-Technikum. Hier entwickelt das Unternehmen Produkte und testet Prozesse für einen energie- und ressourceneffizienten Lackierprozess.

Dr. Jochen Weyrauch, Mitglied des Vorstands des Dürr-Konzerns, informierte anschließend über neue Technologien des Unternehmens zur effizienten Produktion. Dazu gehört beispielsweise das oversprayfreie Lackieren, für das bereits große Nachfrage besteht. Dieses Verfahren eignet sich besonders für Zweiton-Lackierungen und individuelle Fahrzeuglackierungen. Dabei wird der Lack in Bahnen millimetergenau und verlustfrei, ohne jeglichen Sprühnebel, (Overspray) aufgetragen. „Unsere Kunden profitieren zum einen vom geringeren Lackverbrauch. Zum anderen erfolgt der Lackauftrag in nur einem Durchgang, ohne Zwischentrocknung und aufwändiges Abkleben. Das spart Energie und Zeit und vermeidet Abfall“, hebt Dr. Jochen Weyrauch die Vorzüge dieser Innovation hervor.

Zudem bietet der Dürr-Konzern Software-Lösungen an, mit denen die Effizienz in der Produktion gesteigert wird. Dr. Jochen Weyrauch sieht in der Digitalisierung neue Marktchancen: „Unsere digitalen Produkte melden zum Beispiel frühzeitig Wartungsbedarf. Intelligente datengestützte Analysen verbessern den Produktionsprozess. Das erhöht die Verfügbarkeit der Anlagen und reduziert Ausfallzeiten.“

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung, die von der bekannten Fernsehjournalistin Nina Ruge moderiert wurde, beleuchteten ausgewählte Wirtschaftsvertreter die aktuelle Situation und die Zukunftsperspektiven im Bereich Energieeffizienz. Zu den Rednern zählten Franz Untersteller, Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg, und Thomas Bareiß, Parlamentarischer Staatssekretär des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Abschließend richtete Dr. Ing. E.h. Heinz Dürr, Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats der Dürr AG und Beiratsvorsitzender des EEP der Universität Stuttgart, deutliche Worte an die Adresse der Politik: „Wenn es aus dem Wirtschaftsministerium im letzten Jahr hieß ,Efficiency First‘ und schon in diesem Jahr wird der Begriff Effizienz gar nicht mehr erwähnt, dann läuft doch etwas ordentlich schief.“ Die Politik müsse die richtigen Anreize setzen, damit sich Investitionen in energieeffiziente Technologien für die Unternehmen auch lohnen. „Da geht definitiv noch mehr!“ ist Dr. Ing. E.h. Heinz Dürr überzeugt.

Der Dürr-Konzern ist ein weltweit führender Maschinen- und Anlagenbauer mit ausgeprägter Kompetenz in den Bereichen Automatisierung und Digitalisierung/Industrie 4.0. Seine Produkte, Systeme und Services ermöglichen hocheffiziente Fertigungsprozesse in unterschiedlichen Industrien. Der Dürr-Konzern beliefert Branchen wie die Automobilindustrie, den Maschinenbau sowie die Chemie-, Pharma- und holzbearbeitende Industrie. Im Jahr 2018 erzielte er einen Umsatz von 3,87 Mrd. €. Im Oktober 2018 hat der Dürr-Konzern das industrielle Umwelttechnikgeschäft des US-Unternehmens Babcock & Wilcox mit den Marken MEGTEC und Universal übernommen. Seither beschäftigt er über 16.300 Mitarbeiter und verfügt über 108 Standorte in 32 Ländern. Der Konzern agiert mit fünf Divisions am Markt:

  • Paint and Final Assembly Systems: Lackierereien und Endmontagewerke für die Automobilindustrie
  • Application Technology: Robotertechnologien für den automatischen Auftrag von Lack sowie Dicht- und Klebstoffen 
  • Clean Technology Systems: Abluftreinigungsanlagen, Schallschutzsysteme und Batteriebeschichtungsanlagen
  • Measuring and Process Systems: Auswuchtanlagen sowie Montage-, Prüf- und Befülltechnik
  • Woodworking Machinery and Systems: Maschinen und Anlagen für die holzbearbeitende Industrie
     

Diese Veröffentlichung wurde von der Dürr AG/dem Dürr-Konzern („Dürr“) selbstständig erstellt und kann Aussagen zu wichtigen Themen wie Strategie, zukünftigen finanziellen Ergebnissen, Ereignissen, Marktpositionen und Produktentwicklungen enthalten. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind – wie jedes unternehmerische Handeln in einem globalen Umfeld – stets mit Unsicherheit verbunden. Sie unterliegen einer Vielzahl von Risiken, Ungewissheiten und anderen Faktoren, die in Veröffentlichungen von Dürr, insbesondere im Abschnitt „Risiken“ des Geschäftsberichts, beschrieben werden, sich aber nicht auf diese beschränken. Sollten sich eine(s) oder mehrere dieser Risiken, Ungewissheiten oder andere Faktoren realisieren oder sollte sich erweisen, dass die zugrunde liegenden Erwartungen nicht eintreten beziehungsweise Annahmen nicht korrekt waren, können die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen von Dürr wesentlich von denjenigen Ergebnissen abweichen, die als zukunftsgerichtete Aussagen formuliert wurden. Zukunftsgerichtete Aussagen sind erkennbar an Formulierungen wie „erwarten“, „wollen“, „ausgehen“, „rechnen mit“, „beabsichtigen“, „planen“, „glauben“, „anstreben“, „einschätzen“, „werden“ und „vorhersagen“ oder an ähnlichen Begriffen. Dürr übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt nicht, zukunftsgerichtete Aussagen ständig zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren. Aussagen zu Marktpositionen basieren auf den Einschätzungen des Managements und werden durch externe, spezialisierte Agenturen unterstützt.

Unsere Finanzberichte, Präsentationen, Presse- und Ad-hoc-Meldungen können alternative Leistungskennzahlen enthalten. Diese Kennzahlen sind nach den IFRS (International Financial Reporting Standards) nicht definiert. Bitte bewerten Sie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Dürr nicht ausschließlich auf Basis dieser ergänzenden Finanzkennzahlen. Sie ersetzen keinesfalls die im Konzernabschluss dargestellten und im Einklang mit den IFRS ermittelten Finanzkennzahlen. Die Ermittlung der alternativen Leistungskennzahlen kann auch bei gleicher oder ähnlicher Bezeichnung von Unternehmen zu Unternehmen abweichen. Weitere Informationen zu den bei Dürr verwendeten alternativen Leistungskennzahlen finden Sie im Finanzglossar auf der Dürr-Webseite