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Pressemeldung

HOMAG Group stärkt ihre Position in China

- Komplettübernahme des Joint Ventures HOMAG China Golden Field

- Mehr Vertriebsschlagkraft im größten Möbelmarkt der Welt

- Effiziente Unternehmensorganisation für weiteres Wachstum

Bietigheim-Bissingen, 5. Mai 2020 – Die HOMAG Group stärkt mit einer Akquisition ihre führende Marktposition in China. Der zum Dürr-Konzern gehörende Weltmarktführer für Maschinen zur Holzbearbeitung wird das operative Geschäft des Joint Ventures HOMAG China Golden Field Ltd. (Hongkong) komplett übernehmen. Verkäufer ist der chinesische Joint-Venture-Partner Golden Field International Holdings Ltd. Zudem wird HOMAG alleiniger Eigentümer der Produktions- und Engineering-Gesellschaft HOMAG Machinery Shanghai Co. Ltd. Mit der Transaktion integriert HOMAG sämtliche Geschäftsaktivitäten in China in einem Unternehmen, das vollständig zur HOMAG Group gehört und von Engineering und Produktion bis zu Vertrieb und Service alle Bereiche effizient abdeckt. Zudem erhält HOMAG eine erstklassige Vertriebs- und Servicepräsenz mit fünf regionalen Niederlassungen im größten Möbelmarkt der Welt.

HOMAG China Golden Field (HCGF) wurde 1979 gegründet und ist der wichtigste Vertriebskanal von HOMAG in China. Zuletzt besaß HOMAG einen Anteil von 25 %. Durch den Kauf verfügt HOMAG nun allein über die größte Vertriebs- und Service-Organisation im chinesischen Markt für Holzbearbeitungsmaschinen. Bei HOMAG Machinery Shanghai übernimmt HOMAG den von Golden Field International Holdings gehaltenen Anteil von 18,75 % und kann dort ebenfalls unabhängig agieren.

„Durch die Akquisition steigt unsere Schlagkraft im strategisch wichtigen chinesischen Markt. Mit einer integrierten Organisation und hochkompetenten Mitarbeitern sind wir gut aufgestellt für zukünftiges Marktwachstum und die Trends zu zunehmender Automatisierung und Digitalisierung“, sagt Pekka Paasivaara, Vorstandsvorsitzender der HOMAG Group.

HOMAG erzielte in China zuletzt Umsätze von durchschnittlich 145 Mio. € pro Jahr (2017 bis 2019), davon rund 90 % über HCGF. Umsatzerhöhend wirken zukünftig bei HOMAG beziehungsweise im Dürr-Konzern nur die Umsatzerlöse, die HCGF nicht mit HOMAG-Produkten getätigt hat. Das waren im Durchschnitt der letzten drei Jahre 110 Mio. € pro Jahr. Das Ergebnis wird zulegen, da HOMAG auch den bisher auf HCGF entfallenden Margenanteil aus Verkäufen erhält. Mit HCGF wächst die HOMAG-Belegschaft in China um 450 auf rund 750 Mitarbeiter. Die Übernahme erweitert auch die Digitalkompetenz, da HCGF sein Entwickler-Team und Applikationen einbringt.

Ralf W. Dieter, Vorstandsvorsitzender der Dürr AG: „Mit der Akquisition erschließt HOMAG Wachstumspotenzial im größten Markt der Möbelindustrie. Die Transaktion ist ein weiteres Element unserer Akquisitionsstrategie und zeigt, dass wir über die Corona-Krise hinausdenken und unser Geschäft für die Zukunft aufstellen.“

Rund ein Drittel aller Möbelkäufe weltweit entfällt auf China. Experten erwarten ein stetiges Nachfragewachstum, da die Kaufkraft der chinesischen Mittelschicht zunimmt. Daher schreitet die Automatisierung und Digitalisierung der Möbel-produktion voran. Während die chinesische Möbelindustrie 2016 und 2017 stark in Fertigungsanlagen investiert hatte, beruhigte sich der Markt in den Folgejahren. HOMAG erwartet, dass die Nachfrage nach Abklingen der Corona-Pandemie wieder anzieht. In China hat das Unternehmen besonders bei hochwertigen Maschinen und im Systemgeschäft mit kompletten Produktionslinien eine starke Position.

Vorbehaltlich der Genehmigungen durch die chinesischen Kartellbehörden wird der Kaufvertrag voraussichtlich im Herbst 2020 wirksam. Der von HOMAG fix zu entrichtende Kaufpreis liegt im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Darüber hinaus sind weitere erfolgsabhängige Zahlungen möglich.

Die HOMAG Group ist der weltweit führende Anbieter von Maschinen und Systemen zu Holzbearbeitung. Im Jahr 2019 erzielte das Unternehmen mit rund 6.600 Mitarbeitern einen Umsatz von 1,28 Mrd. €.

Der Dürr-Konzern ist ein weltweit führender Maschinen- und Anlagenbauer mit ausgeprägter Kompetenz in den Bereichen Automatisierung und Digitalisierung/Industrie 4.0. Seine Produkte, Systeme und Services ermöglichen hocheffiziente Fertigungsprozesse in unterschiedlichen Industrien. Der Dürr-Konzern beliefert Branchen wie die Automobilindustrie, den Maschinenbau sowie die Chemie-, Pharma- und holzbearbeitende Industrie. Im Jahr 2019 erzielte er einen Umsatz von 3,92 Mrd. €. Das Unternehmen beschäftigt rund 16.500 Mitarbeiter und verfügt über 112 Standorte in 34 Ländern. Der Konzern agiert mit den drei Marken Dürr, Schenck und HOMAG sowie mit fünf Divisions am Markt:

  • Paint and Final Assembly Systems: Lackierereien sowie Endmontage-, Prüf- und Befülltechnik für die Automobilindustrie
  • Application Technology: Robotertechnologien für den automatischen Auftrag von Lack sowie Dicht- und Klebstoffen
  • Clean Technology Systems: Abluftreinigungsanlagen, Schallschutzsysteme und Beschichtungsanlagen für Batterieelektroden
  • Measuring and Process Systems: Auswuchtanlagen und Diagnosetechnik
  • Woodworking Machinery and Systems: Maschinen und Anlagen für die holzbearbeitende Industrie

Diese Veröffentlichung wurde von der Dürr AG/dem Dürr-Konzern selbstständig erstellt und kann Aussagen zu wichtigen Themen wie Strategie, zukünftigen finanziellen Ergebnissen, Ereignissen, Marktpositionen und Produktentwicklungen enthalten. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind – wie jedes unternehmerische Handeln in einem globalen Umfeld – stets mit Unsicherheit verbunden. Sie unterliegen einer Vielzahl von Risiken, Ungewissheiten und anderen Faktoren, die in Veröffentlichungen der Dürr AG, insbesondere im Abschnitt „Risiken“ des Geschäftsberichts, beschrieben werden, sich aber nicht auf diese beschränken. Sollten sich eine(s) oder mehrere dieser Risiken, Ungewissheiten oder andere Faktoren realisieren oder sollte sich erweisen, dass die zugrundeliegenden Erwartungen nicht eintreten beziehungsweise Annahmen nicht korrekt waren, können die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen des Dürr-Konzerns wesentlich von denjenigen Ergebnissen abweichen, die als zukunftsgerichtete Aussagen formuliert wurden. Zukunftsgerichtete Aussagen sind erkennbar an Formulierungen wie „erwarten“, „wollen“, „ausgehen“, „rechnen mit“, „beabsichtigen“, „planen“, „glauben“, „anstreben“, „einschätzen“, „werden“ und „vorhersagen“ oder an ähnlichen Begriffen. Die Dürr AG übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt nicht, zukunftsgerichtete Aussagen ständig zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren. Aussagen zu Marktpositionen basieren auf den Einschätzungen des Managements und werden durch externe, spezialisierte Agenturen unterstützt.

Unsere Finanzberichte, Präsentationen, Presse- und Ad-hoc-Meldungen können alternative Leistungskennzahlen enthalten. Diese Kennzahlen sind nach den IFRS (International Financial Reporting Standards) nicht definiert. Bitte bewerten Sie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Dürr-Konzerns nicht ausschließlich auf Basis dieser ergänzenden Finanzkennzahlen. Sie ersetzen keinesfalls die im Konzernabschluss dargestellten und im Einklang mit den IFRS ermittelten Finanzkennzahlen. Die Ermittlung der alternativen Leistungskennzahlen kann auch bei gleicher oder ähnlicher Bezeichnung von Unternehmen zu Unternehmen abweichen. Weitere Informationen zu den von der Dürr AG verwendeten alternativen Leistungskennzahlen finden Sie im → Finanzglossar auf der Webseite.