Pressemeldung

Top-Five Auszeichnung für das Komplexitätsmanagement von Dürr

Bietigheim-Bissingen, 12. Juni 2012 - Der Dürr-Unternehmensbereich Application Technology gehört international zu den Vorreitern im Bereich Komplexitätsmanagement. Das zeigt eine im Mai 2012 abgeschlossene Studie der Universität St. Gallen, an der 175 Industrieunternehmen aus Europa, Asien sowie Nord- und Südamerika teilnahmen. Dabei wurde Dürr Application Technology zusammen mit vier weiteren Unternehmen mit der Top-Five-Auszeichnung „Successful Practice Unternehmen“ ausgezeichnet. Bewertet wurde der Umgang mit komplexitätserhöhenden Faktoren in den Geschäftsprozessen. Dazu gehören zum Beispiel die steigende Vielfalt von Produkten, Varianten und Bauteilen sowie globale Lieferfähigkeit und Organisationsstrukturen.

Dürr Application Technology ist der weltweit führende Anbieter von Lackierrobotern und Applikationstechnik und beliefert vor allem die Automobilindustrie. Dr. Hans Schumacher, Leiter des Geschäftsbereichs: „Wir verfolgen im Komplexitäts-management einen ganzheitlichen Ansatz, der die gesamte Wertschöpfungskette berücksichtigt. Dabei legen wir großen Wert auf Transparenz, Kommunikation und die Einbindung aller relevanten Funktionen – von den internen Abteilungen bis hin zu Lieferanten und Logistikpartnern. So erreichen wir auch bei hohem Geschäftsvolumen und breiter Variantenvielfalt eine hohe Effektivität“.

Die weiteren Top-Five-Unternehmen, die von der Universität St. Gallen für ihr Komplexitätsmanagement ausgezeichnet wurden, sind BMW, Heidelberger Druckmaschinen, Procter&Gamble sowie der Mess- und Verfahrenstechnikspezialist Endress+Hauser. Innerhalb der Top-Five-Gruppe gab es keine Einzelplatzierungen.  

Das Successful Practice Benchmarking wurde vom Institut für Technologiemanagement an der Universität St. Gallen ins Leben gerufen. Das Institut strebt eine engere Verbindung von Forschung und Praxis an, um einen Beitrag zur Wettbewerbsstärke von Unternehmen zu leisten. Die Universität St. Gallen gilt als eine der führenden Hochschulen für Wirtschaftswissenschaften im deutschsprachigen Raum.

Dürr ist ein Maschinen- und Anlagenbaukonzern, der in seinen Tätigkeitsfeldern führende Positionen im Weltmarkt einnimmt. Gut 80 % des Umsatzes werden im Geschäft mit der Automobilindustrie erzielt. Darüber hinaus beliefert Dürr die Flugzeugindustrie, den Maschinenbau sowie die Chemie- und Pharmaindustrie mit innovativer Produktions- und Umwelttechnik. Die Dürr-Gruppe agiert mit vier Unternehmensbereichen am Markt: Paint and Assembly Systems plant und baut Lackierereien und Endmontagewerke für die Automobil- und Flugzeugindustrie. Application Technology sorgt mit ihren Robotertechnologien für den automatischen Lack-, Dicht- und Klebstoffauftrag. Maschinen und Systeme von Measuring and Process Systems kommen unter anderem beim Auswuchten und Reinigen, im Motoren- und Getriebebau und in der Fahrzeugendmontage zum Einsatz. Der vierte Unternehmensbereich Clean Technology Systems beschäftigt sich mit Verfahren zur Verbesserung der Energieeffizienz und der Abluftreinigung. Weltweit verfügt Dürr über 50 Standorte in 23 Ländern und beschäftigt rund 7.100 Mitarbeiter. Dürr erzielte im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz in Höhe von 1,9 Mrd. €.

 

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