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Von der Werkstatt zum Weltmarktführer

125 Jahre Dürr – nur wenige Unternehmen können auf eine so lange und bewegte Geschichte zurückblicken. Wir nehmen das Jubiläum zum Anlass, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen und den Weg von der Werkstatt zum Weltmarktführer nachzuzeichnen.

Grundsteinlegung in der Kaiserzeit

1896, zur Zeit Kaiser Wilhelms II., gründet Paul Dürr in Cannstatt bei Stuttgart eine Bauflaschnerei – so nennt man Klempnerbetriebe oder Spenglereien in Süddeutschland auch heute noch. Der Handwerksbetrieb führt Metallarbeiten an Dächern und Fassaden aus und genießt schon bald einen ausgezeichneten Ruf. Bereits in der Gründungsphase sind die Auftragsbücher gut gefüllt, die Projekte werden anspruchsvoller und der Aktionsradius größer. Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs findet das Wachstum bei Dürr jedoch ein jähes Ende.

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Im Alter von 24 Jahren wagt Paul Dürr den Schritt in die Selbstständigkeit und legt mit der Gründung einer Bauflaschnerei 1896 den Grundstein für den heutigen Dürr-Konzern." }, "unique_id": 149 }, { "start_date": { "month": "01", "day": "01", "year": "1896", "display_date": "1896" }, "end_date": { "month": "01", "day": "01", "year": "1900", "display_date": "1900" }, "media": { "url": "/fileadmin/_processed_/c/0/csm_duerr-1896-gruenderhaus_a1e5d66433.jpg", "caption": "Die Wurzeln des Dürr-Konzerns: das Gründerhaus in der Brunnenstraße in Cannstatt bei Stuttgart.", "alt": null, "title": null, "thumbnail": "/fileadmin/_processed_/c/0/csm_duerr-1896-gruenderhaus_5f2a6f5dcb.jpg" }, "text": { "headline": "Ein gelungener Start", "text": "In dem kleinen Handwerksbetrieb in Cannstatt bei Stuttgart spezialisieren sich Paul Dürr und seine vier Gesellen auf die Herstellung und Montage von Dächern, Regenrinnen, Ofenrohren, Gesimsen und Ornamenten aus Blech und Kupfer. Das junge Unternehmen gilt schnell als leistungsfähig und zuverlässig." }, "unique_id": 150 }, { "start_date": { "month": "01", "day": "01", "year": "1898", "display_date": "1898" }, "end_date": { "month": "01", "day": "01", "year": "1898", "display_date": "1898" }, "media": { "url": "/fileadmin/_processed_/b/b/csm_duerr-1898-flaschnerei-hofenerstrasse_39417da8de.jpg", "caption": "Das Unternehmen wächst mit dem Erfolg. Schnell werden größere Räumlichkeiten benötigt.", "alt": null, "title": null, "thumbnail": "/fileadmin/_processed_/b/b/csm_duerr-1898-flaschnerei-hofenerstrasse_5d01572633.jpg" }, "text": { "headline": "Erste Expansion", "text": "1898 geht bei der Bauflaschnerei der erste Großauftrag ein: die Herstellung, Lieferung und Montage der gesamten Ofenrohre für die Artillerie-Kaserne in Cannstatt. Die Räumlichkeiten in der Brunnenstraße sind für die Bearbeitung des Auftrags zu klein, weshalb sich der Handwerksbetrieb bereits nach zwei Jahren räumlich vergrößern muss. Paul Dürr erwirbt ein Wohnhaus mit Lagerräumen und richtet dort eine für damalige Verhältnisse bemerkenswert moderne Arbeitsstätte ein." }, "unique_id": 151 }, { "start_date": { "month": "01", "day": "01", "year": "1904", "display_date": "1904" }, "end_date": { "month": "01", "day": "01", "year": "1904", "display_date": "1904" }, "media": { "url": "/fileadmin/_processed_/f/a/csm_duerr-1904-belegschaft_2f9993df9f.jpg", "caption": "Die Belegschaft zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Mit dabei: der junge Otto (am linken Bildrand mit Mütze). Ebenfalls mit Hut: der stolze Firmengründer Paul Dürr (Mitte).", "alt": null, "title": null, "thumbnail": "/fileadmin/_processed_/f/a/csm_duerr-1904-belegschaft_281ab493ce.jpg" }, "text": { "headline": "Der nächste Unternehmer wächst heran", "text": "Am 4. März 1904 wird Otto Dürr geboren – nach den Töchtern Elisabeth, Martha und Lydia das vierte Kind der Familie. Als einziger Sohn schnuppert er bereits früh Unternehmerluft und tritt letztendlich auch in die Fußstapfen seines Vaters. Außerhalb des eigenen Betriebs absolviert der Junior eine Flaschnerlehre und übernimmt später die Geschäftsleitung der Firma Dürr." }, "unique_id": 152 }, { "start_date": { "month": "01", "day": "01", "year": "1913", "display_date": "1913" }, "end_date": { "month": "01", "day": "01", "year": "1913", "display_date": "1913" }, "media": { "url": "/fileadmin/_processed_/0/0/csm_duerr-1913-brief-hofflaschnermeister_dc831ec717.jpg", "caption": "Paul Dürr erhält den Titel „Königlich-Württembergischer Hofflaschnermeister“. (Quelle: Archiv des Hauses Württemberg, Schloss Altshausen)", "alt": null, "title": null, "thumbnail": "/fileadmin/_processed_/0/0/csm_duerr-1913-brief-hofflaschnermeister_93f864b349.jpg" }, "text": { "headline": "Eine ehrenvolle Auszeichnung", "text": "Als der württembergische König Wilhelm II. den Bau des Stuttgarter Kunstgebäudes in Auftrag gibt, betraut er die Dürr‘sche Bauflaschnerei mit der Dacheindeckung. Die kunstvolle und handwerklich saubere Ausführung dieses anspruchsvollen Projekts bringt Paul Dürr 1913 den Titel „Königlich-Württembergischer Hofflaschnermeister“ ein. In einem entsprechenden Schreiben heißt es hierzu förmlich: „Die gelieferte Arbeit sowohl als das persönliche Verhalten des Dürr hat die Bauleitung befriedigt.“" }, "unique_id": 153 }, { "start_date": { "month": "01", "day": "01", "year": "1917", "display_date": "1917" }, "end_date": { "month": "01", "day": "01", "year": "1917", "display_date": "1917" }, "media": { "url": "/fileadmin/_processed_/7/2/csm_duerr-1917-haertekaesten_a0489f536d.jpg", "caption": "Mit den Blecherzeugnissen kann sich der Betrieb über die drohende Existenznot hinwegretten.", "alt": null, "title": null, "thumbnail": "/fileadmin/_processed_/7/2/csm_duerr-1917-haertekaesten_3f4928f621.jpg" }, "text": { "headline": "Not macht erfinderisch", "text": "Während des Ersten Weltkriegs, in Zeiten äußerster Materialknappheit, kauft Paul Dürr tausende alte Zuckerhutformen aus Eisen ein, um daraus verschiedenste Gegenstände für den Haushaltsbedarf herzustellen. In dem schwäbischen Handwerksbetrieb entsteht damit 1917 eine gesonderte, von der Bauflaschnerei unabhängige Blechbearbeitung. Zu den neuen Dürr-Produkten zählen unter anderem Waschkessel, Gießkannen, Glühkästen und Geldschränke." }, "unique_id": 154 } ] }

Das Auf und Ab der Zwischenkriegsjahre

Die Wirren der Nachkriegszeit geben dem Firmenchef und seinen Mitarbeitern zunächst noch keine Gelegenheit, aufzuatmen. 1923, in einem Krisenjahr der Weimarer Republik, tritt Pauls Sohn Otto in das Unternehmen ein. Von Beginn an sind in der Firma nicht nur die handwerklichen Fähigkeiten des Flaschnergesellen gefragt. Der kranke Vater muss in der Leitung vertreten und der Betrieb infolge der Inflation aus einem wirtschaftlichen Tief geholt werden. Der Aufschwung der „Goldenen Zwanziger“ und die Weltwirtschaftskrise prägen die weitere Entwicklung in der Firma Dürr.

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Während der Inflation in Deutschland ist es erneut die Bearbeitung des dünn ausgewalzten Metalls, die der Firma aus der Krise hilft." }, "unique_id": 155 }, { "start_date": { "month": "01", "day": "01", "year": "1923", "display_date": "1923" }, "end_date": { "month": "01", "day": "01", "year": "1923", "display_date": "1923" }, "media": { "url": "/fileadmin/_processed_/2/e/csm_duerr-1923-rudern_f03f016fb1.jpg", "caption": "Der Rudersport ist eine der liebsten Freizeitbeschäftigungen Otto Dürrs (Mitte).", "alt": null, "title": null, "thumbnail": "/fileadmin/_processed_/2/e/csm_duerr-1923-rudern_dd33bfa90b.jpg" }, "text": { "headline": "Berufseinstieg des Juniors", "text": "Nach seinem Schulabschluss beginnt der junge Otto Dürr seine Lehre in einer Heilbronner Flaschnerei. 1923 legt er dort die Gesellenprüfung ab. Anschließend tritt er in den väterlichen Betrieb ein, wo er ein paar Jahre später auch noch seinen Meistertitel erwirbt. Abseits der Arbeit begeistert sich der Junior für jede Art von Sport, insbesondere für das Rudern. In den 1920er-Jahren selbst erfolgreicher Rennruderer, leitet er später den Cannstatter Ruderclub." }, "unique_id": 156 }, { "start_date": { "month": "01", "day": "01", "year": "1925", "display_date": "1925" }, "end_date": { "month": "01", "day": "01", "year": "1925", "display_date": "1925" }, "media": { "url": "/fileadmin/_processed_/8/9/csm_duerr-1925-erster-firmenwagen_bbce5a6928.jpg", "caption": "Der erste Firmenwagen bei Dürr dient den Mitarbeitern gleichzeitig auch als Fahrschulauto.", "alt": null, "title": null, "thumbnail": "/fileadmin/_processed_/8/9/csm_duerr-1925-erster-firmenwagen_28c39a1629.jpg" }, "text": { "headline": "Dürr setzt auf’s Auto", "text": "1925 spielt das Thema „motorisierte Mobilität“ für den Cannstatter Handwerksbetrieb gleich in zweifacher Hinsicht eine wichtige Rolle. Paul Dürr schafft das erste Automobil an: einen alten „Adler“, der dem Unternehmen viele Jahre als Firmen- und Fahrschulwagen dient. Im gleichen Jahr intensiviert sich der Kontakt zur Automobilindustrie, die in der Zwischenzeit in unmittelbarer Nachbarschaft eine schwungvolle Entwicklung genommen hat. Erste Anfragen aus dieser Branche veranlassen Paul Dürr dazu, motorbetriebene Maschinen zur Bearbeitung stärkerer Bleche aufzustellen." }, "unique_id": 157 }, { "start_date": { "month": "01", "day": "01", "year": "1928", "display_date": "1928" }, "end_date": { "month": "01", "day": "01", "year": "1928", "display_date": "1928" }, "media": { "url": "/fileadmin/_processed_/8/e/csm_duerr-1928-hochzeit_b407cd2461.jpg", "caption": "Das Unternehmerpaar Dürr.", "alt": null, "title": null, "thumbnail": "/fileadmin/_processed_/8/e/csm_duerr-1928-hochzeit_700f82b8ea.jpg" }, "text": { "headline": "Ein gutes Team", "text": "Am 4. November 1928 heiratet Otto Dürr Barbara „Betty“ Riedl. Über 40 Jahre lang arbeitet Betty an der Seite ihres Mannes und gilt als guter Geist und kaufmännisches Gewissen der Firma. Mit ihrer ruhigen Art schafft Betty einen willkommenen Ausgleich zu Ottos temperamentvollem Auftreten. " }, "unique_id": 158 }, { "start_date": { "month": "01", "day": "01", "year": "1929", "display_date": "1929" }, "end_date": { "month": "01", "day": "01", "year": "1929", "display_date": "1929" }, "media": { "url": "/fileadmin/_processed_/d/e/csm_duerr-1929-maschinenstaender_ce60d2ec26.jpg", "caption": "Maschinenständer werden Ende der 1920er-Jahre zu zentralen Dürr-Produkten.", "alt": null, "title": null, "thumbnail": "/fileadmin/_processed_/d/e/csm_duerr-1929-maschinenstaender_b1a03a8ff7.jpg" }, "text": { "headline": "Eine eigene Abteilung", "text": "Gegen Ende der 1920er-Jahre ist aus der Blechbearbeitung ein eigener Betriebszweig geworden. Während die Bauflaschnerei noch lange ein „echter“ Handwerksbetrieb bleibt, setzt man in der Blechbearbeitung immer leistungsstärkere Maschinen ein und nähert sich vor allem durch Arbeitsteilung mehr und mehr der industriellen Fertigung an. Schon bald stellen die Mitarbeiter auch schwere geschweißte Maschinenkörper und Stahlkonstruktionen her." }, "unique_id": 159 }, { "start_date": { "month": "01", "day": "01", "year": "1932", "display_date": "1932" }, "end_date": { "month": "01", "day": "01", "year": "1932", "display_date": "1932" }, "media": { "url": "/fileadmin/_processed_/3/6/csm_duerr-1932-otto-duerr_bb1983f2d4.jpg", "caption": "Otto Dürr (*1904; † 1987)", "alt": null, "title": null, "thumbnail": "/fileadmin/_processed_/3/6/csm_duerr-1932-otto-duerr_7129e95ba7.jpg" }, "text": { "headline": "Ruderübergabe", "text": "1932 übernimmt Otto Dürr die Geschäftsleitung im väterlichen Betrieb. Zum Zeitpunkt der Ruderübergabe muss das Unternehmen durch unruhiges Fahrwasser gelenkt werden. Zwar hat die Weltwirtschaftskrise in Deutschland ihren Höhepunkt schon überschritten, ihre Folgen haben aber auch im Cannstatter Handwerksbetrieb deutliche Spuren hinterlassen. Die Belegschaft ist von 40 auf nur sieben Mitarbeiter geschrumpft und die Firma wurde aufgrund eines zu geringen Geschäftsumfangs aus dem Handelsregister gestrichen." }, "unique_id": 160 } ] }

Die Zeit des Nationalsozialismus

Die Entstehung eines modernen Zweigbetriebs in Stuttgart-Zuffenhausen, die Einrichtung eines Konstruktionsbüros, das Heranwachsen der dritten Generation der Unternehmerfamilie Dürr – Ereignisse, die in den 1930er-Jahren von tiefgreifenderen Geschehnissen überschattet werden. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten beginnt das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte.

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\r\n
\r\n1943 wird der Hauptbetrieb in Cannstatt bei einem nächtlichen Bombenangriff vollständig zerstört. Dürr verlegt daraufhin all seine Aktivitäten in die Arbeitsstätte in Zuffenhausen, die während des Kriegs nur leichten Schaden nimmt.
\r\n
\r\nDie gesamte Geschichte von Dürr in der NS-Zeit wird aktuell von Historikern aufgearbeitet und im Verlauf des Jubiläumsjahrs vorgestellt." }, "unique_id": 164 } ] }

Einstieg in den Anlagenbau

Im Nachkriegsdeutschland wagt Otto Dürr auf der Suche nach einem neuen Geschäftszweig den Einstieg in den Anlagenbau. Die Firma entwickelt sich in der Wirtschaftswunder-Ära zu einem gefragten Spezialisten in diesem Bereich. 1957 tritt mit Heinz Dürr die dritte Generation in den Familienbetrieb ein. Wenige Jahre später wird er an der Seite seines Vaters in der Unternehmensleitung tätig und mehr und mehr zur treibenden Kraft. Ganz bewusst koppelt der Junior die Entwicklung des Unternehmens eng an die stark wachsende Automobilindustrie.

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Es gehen Bestellungen von Bosch und Daimler-Benz ein, deren Vertrauen man bereits in jahrelanger Zusammenarbeit im Bereich Blechbearbeitung erworben hatte." }, "unique_id": 165 }, { "start_date": { "month": "01", "day": "01", "year": "1955", "display_date": "1955" }, "end_date": { "month": "01", "day": "01", "year": "1955", "display_date": "1955" }, "media": { "url": "/fileadmin/_processed_/0/a/csm_duerr-1955-neue-werkshalle_04aaf7de14.jpg", "caption": "Das Unternehmen wächst mit dem Erfolg.", "alt": null, "title": null, "thumbnail": "/fileadmin/_processed_/0/a/csm_duerr-1955-neue-werkshalle_981371ab77.jpg" }, "text": { "headline": "Räumliches Wachstum", "text": "Während in den letzten Jahren Mitarbeiterzahl und Auftragsvolumen stark gewachsen sind und das Unternehmen um eine zusätzliche Abteilung erweitert wurde, sind die Aktivitäten Mitte der 1950er-Jahre kaum noch in den vorhandenen Räumlichkeiten unterzubringen. Das Betriebsgelände wird durch Zukauf eines weiteren Grundstücks vergrößert. Dort entstehen zwei Werkshallen." }, "unique_id": 166 }, { "start_date": { "month": "01", "day": "01", "year": "1957", "display_date": "1957" }, "end_date": { "month": "01", "day": "01", "year": "1957", "display_date": "1957" }, "media": { "url": "/fileadmin/_processed_/3/f/csm_duerr-1957-bugatti_7971699b16.jpg", "caption": "Der junge Heinz Dürr vor seinem ersten Auto.", "alt": null, "title": null, "thumbnail": "/fileadmin/_processed_/3/f/csm_duerr-1957-bugatti_db3093631b.jpg" }, "text": { "headline": "Heinz Dürr", "text": "Heinz Dürr tritt in das Familienunternehmen ein, das seinen Umsatz in den letzten sieben Jahren von knapp einer Million auf über vier Millionen DM steigern konnte. „Ich wollte die Firma großmachen. Wir hatten gute Produkte, und ich war stolz auf diese Produkte. Ich wollte hinaus in die Welt und war überzeugt, dass die Welt unsere Maschinen brauchte und haben wollte“, erinnert sich der Enkel des Firmengründers Jahre später." }, "unique_id": 167 }, { "start_date": { "month": "01", "day": "01", "year": "1958", "display_date": "1958" }, "end_date": { "month": "01", "day": "01", "year": "1958", "display_date": "1958" }, "media": { "url": "/fileadmin/_processed_/0/0/csm_duerr-1958-kurbelwellen-waschautomat_6d4b773ed3.jpg", "caption": "Ein Kurbelwellen-Waschautomat.", "alt": null, "title": null, "thumbnail": "/fileadmin/_processed_/0/0/csm_duerr-1958-kurbelwellen-waschautomat_37202920c9.jpg" }, "text": { "headline": "Saubere Sache", "text": "Dürr steigt mit dem Bau eines Automaten zur Reinigung von Kurbelwellengehäusen und Zylinderblöcken in die industrielle Reinigungstechnik ein. Die meisten Anlagen werden individuell für den jeweiligen Abnehmer entworfen. Lediglich bestimmte Kleinwaschanlagen werden standardisiert und somit in größerer Stückzahl gefertigt. Dass sich die Firma aber überwiegend auf individuelle Kundewünsche einstellt, wird zur großen Stärke des Anlagenbauers Dürr." }, "unique_id": 168 }, { "start_date": { "month": "01", "day": "01", "year": "1960", "display_date": "1960" }, "end_date": { "month": "01", "day": "01", "year": "1960", "display_date": "1960" }, "media": { "url": "/fileadmin/_processed_/9/d/csm_duerr-1960-otto-duerr-heinz-duerr_61843dbccc.jpg", "caption": "Otto und Heinz Dürr", "alt": null, "title": null, "thumbnail": "/fileadmin/_processed_/9/d/csm_duerr-1960-otto-duerr-heinz-duerr_0e9c0aeb70.jpg" }, "text": { "headline": "Vater-Sohn-Gespann an der Spitze", "text": "Heinz Dürr tritt in die Unternehmensleitung ein. Der Junior engagiert sich insbesondere im Anlagenbau. Schnell wird er zum unternehmerischen Kopf der Abteilung. Nachdem man zwei Jahre zuvor die erste Karosserievorbehandlungsanlage installiert hat, will Heinz Dürr vor allem den Kontakt zur Automobilindustrie intensivieren." }, "unique_id": 169 }, { "start_date": { "month": "01", "day": "01", "year": "1962", "display_date": "1962" }, "end_date": { "month": "01", "day": "01", "year": "1962", "display_date": "1962" }, "media": { "url": "/fileadmin/_processed_/8/c/csm_duerr-1962-ford-umbau_1f5349dc44.jpg", "caption": "Die Umbaumannschaft von Dürr bei Ford in Köln.", "alt": null, "title": null, "thumbnail": "/fileadmin/_processed_/8/c/csm_duerr-1962-ford-umbau_ab62f92e92.jpg" }, "text": { "headline": "Nichts ist unmöglich", "text": "Zunächst macht sich Dürr vor allem durch Umbauten alter Anlagen einen Namen bei den Automobilherstellern. 1962 kann das Unternehmen ein Umbauprojekt bei Ford in Köln an Land ziehen – ein denkwürdiger Auftrag. Der Umbau der Lackiererei in nur drei Wochen wird von der Konkurrenz für unmöglich erklärt, Dürr für die Übernahme des Auftrags belächelt. Doch unter Aufbietung aller verfügbaren Kräfte, von Heinz Dürr bis zum jüngsten Lehrling, gelingt eine termingerechte und korrekte Auftragsabwicklung." }, "unique_id": 170 } ] }

Technologiepartner der internationalen Automobilindustrie

Automobilhersteller werden für Dürr mehr und mehr zu Schlüsselkunden. Der endgültige Durchbruch auf dem Weg zum Technologiepartner der Branche gelingt mit einem neuen Beschichtungsverfahren, der elektrophoretischen Tauchlackierung. Das Unternehmen etabliert sich als Lackieranlagenbauer. Dürr folgt seinen Kunden nach Übersee und gründet in Brasilien die erste Auslandstochter. In den folgenden Jahren kommen viele Standorte in weiteren Ländern dazu, darunter Mexiko, die USA und Südafrika. Kooperationen und Akquisitionen erweitern das Produktspektrum in der Lackiertechnik. Der Familienbetrieb wird zum international anerkannten Systemanbieter.

{ "events": [ { "start_date": { "month": "01", "day": "01", "year": "1963", "display_date": "1963" }, "end_date": { "month": "01", "day": "01", "year": "1963", "display_date": "1963" }, "media": { "url": "/fileadmin/_processed_/e/6/csm_duerr-1963-tauchlackierung_a4d118a538.jpg", "caption": "Mit der elektrophoretischen Tauchlackierung löst Dürr das Ticket für das internationale Geschäft mit Lackieranlagen für die Automobilindustrie.", "alt": null, "title": null, "thumbnail": "/fileadmin/_processed_/e/6/csm_duerr-1963-tauchlackierung_10be8ec4cc.jpg" }, "text": { "headline": "Elektrisierende Neuentwicklung", "text": "Unter strengster Geheimhaltung – Zugang zu den Versuchshallen haben nur berechtigte Personen – entwickeln Heinz Dürr und seine Ingenieure erste Pilotanlagen für ein neues Beschichtungsverfahren. Lackfirmen und Kunden aus der Automobilbranche nehmen an den Versuchen teil. Innerhalb weniger Monate bringt das Entwicklerteam die elektrophoretische Tauchlackierung zur Marktreife. Schon bei der nächsten Ford-Investition, dem Bau einer Lackiererei im belgischen Genk, kann Dürr mit dieser Innovation überzeugen." }, "unique_id": 171 }, { "start_date": { "month": "01", "day": "01", "year": "1964", "display_date": "1964" }, "end_date": { "month": "01", "day": "01", "year": "1964", "display_date": "1964" }, "media": { "url": "/fileadmin/_processed_/a/5/csm_duerr-1964-werk-brasilien_c42bf22dc9.jpg", "caption": "Die Gründung der ersten Auslandstochter in Brasilien hatte eine Signalfunktion.", "alt": null, "title": null, "thumbnail": "/fileadmin/_processed_/a/5/csm_duerr-1964-werk-brasilien_c7459597f7.jpg" }, "text": { "headline": "Kundennähe wörtlich nehmen", "text": "Als VW sein Werk im brasilianischen São Bernardo do Campo ausbauen möchte, wählt der Autobauer Dürr als Lieferant für die neue Lackierlinie. Der Stuttgarter Anlagenbauer hatte sich zuvor bereits bei VW in Deutschland bewährt und erhielt deshalb bei der Vergabe des Großauftrags in Brasilien wohlwollende Unterstützung aus Wolfsburg. Um während der Auftragsabwicklung möglichst nahe beim Kunden sein zu können, entscheiden sich Otto und Heinz Dürr dazu, in Brasilien eine eigene Gesellschaft aufzubauen. Und so wird am 11. Dezember 1964 die erste Auslandstochter gegründet. Das Unternehmen setzt damit ein klares Zeichen: Es ist nicht nur zur internationalen Expansion bereit, sondern auch dazu in der Lage. Als das brasilianische Tochterunternehmen 2014 sein 50-jähriges Jubiläum feiert, hebt Heinz Dürr dies mit den folgenden Worten hervor: „Heute ist Dürr überall auf der Welt, wo Autos gebaut werden. Das Vorbild dafür war Dürr do Brasil. Der Schritt nach Brasilien hat unseren Kunden bewiesen, dass Dürr international leistungsfähig ist. Und er hat gezeigt, dass wir Großprojekte wie damals den Bau der Lackiererei für VW in São Bernardo do Campo stemmen können. Ohne das Vorbild Dürr do Brasil hätte es die späteren Gründungen, zum Beispiel in Mexiko 1966 und Südafrika 1971, nicht gegeben.“" }, "unique_id": 172 }, { "start_date": { "month": "01", "day": "01", "year": "1966", "display_date": "1966" }, "end_date": { "month": "12", "day": "31", "year": "1975", "display_date": "1976" }, "media": { "url": "/fileadmin/_processed_/0/b/csm_duerr-1966-werk-usa_5240bdbfd3.jpg", "caption": "Das damalige Firmengebäude in den USA.", "alt": null, "title": null, "thumbnail": "/fileadmin/_processed_/0/b/csm_duerr-1966-werk-usa_f7597a4ec6.jpg" }, "text": { "headline": "Von Stuttgart in die Welt", "text": "Zunächst bewegt sich Dürr noch im Schlepptau deutscher Automobilfirmen, die Fabriken im Ausland aufbauen. In Mexiko, den USA, Großbritannien und Südafrika werden weitere Tochtergesellschaften gegründet. Nach Erstaufträgen der deutschen Stammkunden erschließen sich die Dürr-Auslandstöchter rasch selbst die Märkte vor Ort. Schon bald hat Dürr nicht nur bei Volkswagen, Mercedes und Co einen guten Ruf. Auch aufstrebende Automobilnationen wie Südkorea setzen auf das Unternehmen. Innerhalb eines Jahrzehnts ist Dürr sowohl mit eigenen Gesellschaften als auch über Kooperationspartner in allen wichtigen Automobilmärkten in Europa, Amerika, Asien und Afrika vertreten." }, "unique_id": 173 }, { "start_date": { "month": "01", "day": "01", "year": "1967", "display_date": "1967" }, "end_date": { "month": "01", "day": "01", "year": "1967", "display_date": "1967" }, "media": { "url": "/fileadmin/_processed_/2/5/csm_duerr-1967-erste-duerr-zeitung_d8c724e69f.jpg", "caption": "Die erste Ausgabe der Dürr-Zeitung.", "alt": null, "title": null, "thumbnail": "/fileadmin/_processed_/2/5/csm_duerr-1967-erste-duerr-zeitung_a1acb28027.jpg" }, "text": { "headline": "Die Firmenkultur stärken", "text": "Aus dem überschaubaren Familienbetrieb ist in den letzten Jahren eine komplexe und stetig wachsende Unternehmensgruppe mit mehr als 1.500 Mitarbeitern geworden. Mit schwäbischer Bodenständigkeit halten Heinz und Heide Dürr dennoch weiterhin die familiäre Atmosphäre aufrecht und legen großen Wert auf die Unternehmenskultur. So rufen sie unter anderem eine Mitarbeiterzeitung ins Leben, deren erste Ausgabe im Dezember 1967 erscheint. Die Dürr-Zeitung berichtet von Firmenereignissen aller Art und fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl. " }, "unique_id": 174 }, { "start_date": { "month": "01", "day": "01", "year": "1969", "display_date": "1969" }, "end_date": { "month": "01", "day": "01", "year": "1969", "display_date": "1969" }, "media": { "url": "/fileadmin/_processed_/6/c/csm_duerr-1969-otto-duerr-heinz-duerr_345b943775.jpg", "caption": "Otto Dürr (links) zieht sich 1969 aus der Geschäftsführung zurück.", "alt": null, "title": null, "thumbnail": "/fileadmin/_processed_/6/c/csm_duerr-1969-otto-duerr-heinz-duerr_9d898b586c.jpg" }, "text": { "headline": "Generationswechsel", "text": "Nachdem er mehr als drei Jahrzehnte lang die Geschicke des eigenen Familienunternehmens geleitet hat, zieht sich Otto Dürr anlässlich seines 65. Geburtstags aus der Geschäftsführung zurück. Sein Sohn Heinz übernimmt fortan die alleinige Verantwortung für die nach wie vor wachsende Firmengruppe." }, "unique_id": 175 }, { "start_date": { "month": "12", "day": "31", "year": "1972", "display_date": "1973" }, "end_date": { "month": "12", "day": "31", "year": "1972", "display_date": "1973" }, "media": { "url": "/fileadmin/_processed_/3/d/csm_duerr-1973-vertak-tauchversuche_13814b5871.jpg", "caption": "Die VERTAK-Versuchsanlage im Hinterhof des Stuttgarter Firmengeländes.", "alt": null, "title": null, "thumbnail": "/fileadmin/_processed_/3/d/csm_duerr-1973-vertak-tauchversuche_51ba3c9835.jpg" }, "text": { "headline": "Karosserien gehen senkrecht baden", "text": "Technologische Innovationen spielen bei Dürr eine wichtige Rolle. Ständig wird nach neuen Lösungen gesucht, doch nicht jede Idee kann sich am Markt durchsetzen. Eine spektakuläre, letztlich aber wenig erfolgreiche Neuentwicklung ist das sogenannte VERTAK-Verfahren (Vertikales Tauchen von Automobil-Karosserien). Die Anlage, in der Karosserien kopfüber in die Behandlungsbäder getaucht werden, wird 1973 erstmals bei einem Kunden installiert, findet in den Jahren darauf aber nur noch wenige Abnehmer, da die Taktzeiten zu lang sind." }, "unique_id": 176 }, { "start_date": { "month": "12", "day": "31", "year": "1979", "display_date": "1980" }, "end_date": { "month": "12", "day": "31", "year": "1979", "display_date": "1980" }, "media": { "url": "/fileadmin/_processed_/c/5/csm_duerr-1980-heinz-duerr_fe348e3f3e.jpg", "caption": "Im Auftrag der AEG: Heinz Dürr auf dem Fahrrad im Zentrum Pekings.", "alt": null, "title": null, "thumbnail": "/fileadmin/_processed_/c/5/csm_duerr-1980-heinz-duerr_3390219ef4.jpg" }, "text": { "headline": "Heinz Dürr geht neue Wege", "text": "Heinz Dürr übergibt die Geschäftsführung in familienfremde Hände und widmet sich neuen unternehmerischen Aufgaben. Er saniert den angeschlagenen Elektrokonzern AEG, sitzt vorübergehend im Daimler-Vorstand, wird nach der Wende Chef der Deutschen Bundesbahn und hat den Vorsitz in verschiedenen Aufsichtsräten und Stiftungen inne. „Seinem“ Unternehmen, der Firma Dürr, bleibt er aber nach wie vor eng verbunden." }, "unique_id": 177 } ] }

Börsengang und Zukäufe

Mit dem Börsengang 1989 werden die Weichen für weiteres Wachstum gestellt. Er bringt die nötigen finanziellen Mittel für die Akquisition der Behr-Gruppe. Die Übernahme des Applikationstechnik-Spezialisten markiert den Einstieg in die Welt der Lackierroboter. Dürr kann seine Kernkompetenz, die Lieferung schlüsselfertiger Lackierereien, entscheidend ausbauen und wird zum Weltmarktführer. Weitere Akquisitionen, unter anderem die des Messtechnik-Konzerns Carl Schenck im Jahr 2000, folgen. Die Unternehmenszukäufe führen jedoch zu einer hohen Verschuldung. Kurz nach der Jahrtausendwende gerät Dürr dadurch in eine Schieflage.

{ "events": [ { "start_date": { "month": "12", "day": "31", "year": "1988", "display_date": "1989" }, "end_date": { "month": "01", "day": "01", "year": "1900", "display_date": "1900" }, "media": { "url": "/fileadmin/_processed_/c/f/csm_duerr-1989-erste-aktie_dc6d3c497a.jpg", "caption": "Die erste Dürr-Aktie", "alt": null, "title": null, "thumbnail": "/fileadmin/_processed_/c/f/csm_duerr-1989-erste-aktie_ddfe932cd9.jpg" }, "text": { "headline": "Der Schritt aufs Börsenparkett", "text": "Am 4. Januar 1990 wird die Dürr-Aktie erstmals an der Börse gehandelt. Zuvor wurde Ende 1989 die Holding Dürr-Beteiligungs-GmbH in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Die Familie Dürr wird Mehrheitsaktionär und Heinz Dürr übernimmt den Aufsichtsratsvorsitz. " }, "unique_id": 178 }, { "start_date": { "month": "12", "day": "31", "year": "1988", "display_date": "1989" }, "end_date": { "month": "12", "day": "31", "year": "1988", "display_date": "1989" }, "media": { "url": "/fileadmin/_processed_/b/8/csm_duerr-1989-duerr-behr-fahnen_1223e0618e.jpg", "caption": "Behr wird Teil des Dürr-Konzerns.", "alt": null, "title": null, "thumbnail": "/fileadmin/_processed_/b/8/csm_duerr-1989-duerr-behr-fahnen_7ae5f5e0a6.jpg" }, "text": { "headline": "Alles aus einer Hand", "text": "Dürr vereint bereits seit Ende der 1970er-Jahre fast alles unter einem Dach, was man zur Lieferung kompletter Lackierereien für die Automobilindustrie, benötigt. Nur eine Technologie fehlt noch: die Lackapplikation. Markt- und Technologieführer auf diesem Gebiet ist die Firma Behr aus Bietigheim-Bissingen, keine 20 Kilometer vom Dürr-Hauptsitz in Stuttgart-Zuffenhausen entfernt. Nahezu die gesamte internationale Automobilindustrie arbeitet mit dem Applikationstechnikspezialisten zusammen. Auch Dürr und Behr haben in der Vergangenheit bei mehreren Großaufträgen erfolgreich kooperiert. 1989 übernimmt Dürr das Bietigheimer Unternehmen und wird damit zum Anbieter kompletter Lackiersysteme. Mit diesem Alleinstellungsmerkmal sichert sich das Unternehmen endgültig die Spitzenposition im internationalen Lackieranlagenbau." }, "unique_id": 179 }, { "start_date": { "month": "12", "day": "31", "year": "1994", "display_date": "1995" }, "end_date": { "month": "12", "day": "31", "year": "1998", "display_date": "1999" }, "media": { "url": "/fileadmin/_processed_/8/6/csm_duerr-1995-gelaende-zuffenhausen_12f57e6949.jpg", "caption": "Der damalige Hauptstandort in Stuttgart-Zuffenhausen.", "alt": null, "title": null, "thumbnail": "/fileadmin/_processed_/8/6/csm_duerr-1995-gelaende-zuffenhausen_d53496cb96.jpg" }, "text": { "headline": "Auf Einkaufstour", "text": "Ende der 1990er-Jahre erwarten die Automobilhersteller von ihren Zulieferern immer mehr Innovations-, Technologie- und Systemkompetenz. Während viele kleine Betriebe angesichts dieser steigenden Anforderungen an ihre Grenzen stoßen, wittert Dürr als global aufgestellter Systemlieferant seine Chance und weitet sein Angebot durch eine Reihe von Firmenzukäufen und Beteiligungen aus. Der Erwerb der US-amerikanischen Premier-Gruppe markiert 1999 den Einstieg in das Geschäft mit Dienstleistungen rund um die Automobilproduktion." }, "unique_id": 180 }, { "start_date": { "month": "12", "day": "31", "year": "1995", "display_date": "1996" }, "end_date": { "month": "12", "day": "31", "year": "1995", "display_date": "1996" }, "media": { "url": "/fileadmin/_processed_/1/f/csm_duerr-1996-erster-roboter_6fcd9d25be.jpg", "caption": "Der erste Dürr-Lackierroboter", "alt": null, "title": null, "thumbnail": "/fileadmin/_processed_/1/f/csm_duerr-1996-erster-roboter_0c96c657ee.jpg" }, "text": { "headline": "Lackierroboter „made by Dürr“", "text": "Der erste Dürr-Lackierroboter wird vorgestellt. Die Neuentwicklung ist Herzstück einer Innovationsoffensive und kann mit hoher Lackierqualität, schnellen Farbwechseln und großer Prozesssicherheit überzeugen. Im Vergleich zu den davor eingesetzten Lackiermaschinen verringert das Dürr-eigene Robotersystem den Materialverbrauch – und damit auch den Aufwand für Entsorgung und Recycling – um mehr als 50 Prozent. Die Markteinführung ist der Beginn einer Erfolgsgeschichte, die über mehrere Roboter-Generationen hinweg bis heute fortgeschrieben wird. Nach wir vor ist Dürr der einzige Anbieter weltweit, der Roboter ausschließlich für das Lackieren entwickelt." }, "unique_id": 181 }, { "start_date": { "month": "12", "day": "31", "year": "1999", "display_date": "2000" }, "end_date": { "month": "12", "day": "31", "year": "1999", "display_date": "2000" }, "media": { "url": "/fileadmin/_processed_/f/7/csm_duerr-2000-schenck-darmstadt_65c3f39a32.jpg", "caption": "Seit 2000 gehört Schenck zum Dürr-Konzern.", "alt": null, "title": null, "thumbnail": "/fileadmin/_processed_/f/7/csm_duerr-2000-schenck-darmstadt_dd14b8f23a.jpg" }, "text": { "headline": "Schenck-Akquisition", "text": "
\r\nKurz nach der Jahrtausendwende erfolgt die bis dahin größte Akquisition der Firmengeschichte. Der Darmstädter Maschinenbauer Schenck wird Teil des Konzerns. Dürr erschließt sich dadurch neue Geschäftsfelder: Die Auswucht-, Diagnose- und Befülltechnik sowie die Fahrzeugendmontagetechnik kommen zum Portfolio hinzu. In letzterem Bereich will sich das Unternehmen – ähnlich wie im Lackieranlagengeschäft – künftig ebenfalls als Systemanbieter von Turnkey-Lösungen etablieren. Fast zeitgleich mit dem Schenck-Kauf übernimmt Dürr den Lackieranlagenbauer Alstom Automation aus Frankreich. Ziel dieser Akquisition ist es, das Geschäft mit der der französischen Automobilindustrie auszubauen." }, "unique_id": 182 }, { "start_date": { "month": "12", "day": "31", "year": "2000", "display_date": "2001" }, "end_date": { "month": "12", "day": "31", "year": "2000", "display_date": "2001" }, "media": { "url": "/fileadmin/_processed_/b/b/csm_duerr-2001-rodip-neu_e2f5694c73.jpg", "caption": "Zentrale Bewegung bei dem neuen Tauchlackierverfahren RoDip ist das Rotieren um die eigene Achse.", "alt": null, "title": null, "thumbnail": "/fileadmin/_processed_/b/b/csm_duerr-2001-rodip-neu_8904b73770.jpg" }, "text": { "headline": "Innovativer Purzelbaum", "text": "Seit 2001 bringt Dürr in seinen Projekten das innovative Tauchlackierverfahren RoDip (kurz für „Roll over Dip“) zum Einsatz. Der Produktname deutet die Besonderheit bereits an: Während die Karosserie das Tauchbecken durchläuft, rotiert sie einmal um die eigene Achse. Dieser „Purzelbaum“ trägt dazu bei, dass alle Bereiche der Karosserie, auch die Hohlräume, gleichmäßig beschichtet werden. In den Folgejahren entwickeln Dürr-Ingenieure die Technologie weiter und optimieren unter anderem den Energie- und Materialverbrauch. Schnell etabliert sich RoDip als führendes Tauchlackierverfahren im Markt." }, "unique_id": 183 }, { "start_date": { "month": "12", "day": "31", "year": "1999", "display_date": "2000" }, "end_date": { "month": "12", "day": "31", "year": "2003", "display_date": "2004" }, "media": { "url": "/fileadmin/_processed_/f/1/csm_duerr-2000-neubau-zuffenhausen_c2accc9aba.jpg", "caption": "Der Neubau auf dem Firmengelände in Stuttgart-Zuffenhausen", "alt": null, "title": null, "thumbnail": "/fileadmin/_processed_/f/1/csm_duerr-2000-neubau-zuffenhausen_f1c4e4acbf.jpg" }, "text": { "headline": "Kratzspuren im Lack", "text": "Im Jahr 2000 entsteht in Stuttgart-Zuffenhausen ein neues Engineering- und Verwaltungsgebäude. Ansonsten beginnt das neue Jahrtausend holprig. Zum einen steigt der Preisdruck im Geschäft mit der Automobilindustrie. Zum anderen lastet auf dem Konzern seit den Zukäufen von Premier, Schenck und Alstom Automation eine hohe Finanzverschuldung. Und auch die Integration der kürzlich erworbenen Firmen könnte besser laufen. Synergien zwischen alten und neuen Geschäftsbereichen werden noch nicht optimal genutzt. 2003 schreibt Dürr wegen hoher Restrukturierungskosten rote Zahlen. Anleger werden mehrfach mit Gewinnwarnungen erschreckt und die Presse tituliert Dürr als „angeschlagenen Anlagenbauer“." }, "unique_id": 184 } ] }

Neuausrichtung und Investitionen in die Zukunft

Nach wirtschaftlich schwierigen Jahren gelingt Dürr im Jahr 2005 der Befreiungsschlag. Der Konzern wird wendiger, moderner und leistungsfähiger. Mit neuem Selbstbewusstsein baut das Unternehmen noch während der Lehman-Finanzkrise seine Position im Zukunftsmarkt China aus. Ein weitsichtiger Schritt, der sich bezahlt macht. 2014 übernimmt Dürr mit der HOMAG Group die weltweite Nummer Eins in der holzbearbeitenden Industrie. Mit nun drei Teilkonzernen – Dürr Systems, Schenck, HOMAG – ist man technologisch führend und für kommende Herausforderungen gut aufgestellt. Um im Wettbewerb auch in Zukunft die Nase vorn zu haben, fokussiert man sich heute auf die Themen Digitalisierung und Automatisierung und immer stärker auf Nachhaltigkeit.

{ "events": [ { "start_date": { "month": "12", "day": "31", "year": "2004", "display_date": "2005" }, "end_date": { "month": "12", "day": "31", "year": "2004", "display_date": "2005" }, "media": { "url": "/fileadmin/_processed_/8/c/csm_duerr-2005-focus-logo_9cc4f5bb07.jpg", "caption": "Das Optimierungsprogramm FOCUS verhilft Dürr zurück in die Erfolgsspur.", "alt": null, "title": null, "thumbnail": "/fileadmin/_processed_/8/c/csm_duerr-2005-focus-logo_b2ed4b70a8.jpg" }, "text": { "headline": "Optimierungen im FOCUS", "text": "Der Fokus auf das Kerngeschäft mit der Automobilindustrie soll Dürr zurück in die Erfolgsspur führen. Das aus diesem Ziel abgeleitete Optimierungsprogramm trägt den naheliegenden Namen FOCUS und gleicht einer Generalüberholung des Konzerns. Verantwortlich dafür ist der neue Vorstandschef Ralf W. Dieter, der den Konzern bis heute führt. Einzelne Unternehmensbereiche werden verkauft und breit angelegte Prozessverbesserungen eingeleitet. Auch das Betriebsklima profitiert von den Veränderungen. Neues wagen, positiv denken, an alte Erfolge anknüpfen und dadurch wieder Selbstbewusstsein gewinnen – was in den vorangegangenen Jahren zu kurz kam, wird nun wiederbelebt. FOCUS markiert in jeder Hinsicht einen Wendepunkt für das Unternehmen." }, "unique_id": 185 }, { "start_date": { "month": "12", "day": "31", "year": "2008", "display_date": "2009" }, "end_date": { "month": "12", "day": "31", "year": "2008", "display_date": "2009" }, "media": { "url": "/fileadmin/_processed_/d/3/csm_duerr-2009-campus-bietigheim_99bfc346fb.jpg", "caption": "Eines der größten Bauprojekte der Firmengeschichte: der Dürr-Campus in Bietigheim-Bissingen.", "alt": null, "title": null, "thumbnail": "/fileadmin/_processed_/d/3/csm_duerr-2009-campus-bietigheim_0d960ee31d.jpg" }, "text": { "headline": "Man rückt zusammen", "text": "In Deutschland bündelt der Konzern seine Aktivitäten rund um die Automobillackierung auf dem neuen „Dürr-Campus“ in Bietigheim-Bissingen. Dazu zieht die bisher in Stuttgart-Zuffenhausen beheimatete Anlagentechnik mit der schon in Bietigheim-Bissingen ansässigen Applikationstechnik unter ein Dach. Der moderne Campus soll die Geschäftsprozesse effizienter machen, die Kooperation erleichtern und das Zusammengehörigkeitsgefühl weiter stärken. Ein paar Jahre später wird das Campus-Konzept auch in China und den USA umgesetzt." }, "unique_id": 186 }, { "start_date": { "month": "12", "day": "31", "year": "2009", "display_date": "2010" }, "end_date": { "month": "12", "day": "31", "year": "2009", "display_date": "2010" }, "media": { "url": "/fileadmin/_processed_/3/f/csm_duerr-2010-trockenabscheidung_a77f5fbe85.jpg", "caption": "Mit dem Trockenabscheidungssystem EcoDryScrubber setzt Dürr 2010 neue Maßstäbe.", "alt": null, "title": null, "thumbnail": "/fileadmin/_processed_/3/f/csm_duerr-2010-trockenabscheidung_06b94308f9.jpg" }, "text": { "headline": "Neue technologische Maßstäbe", "text": "Mit viel Innovationsgeist kann Dürr seine technologische Führungsposition behaupten. Die Liste der richtungsweisenden Neuentwicklungen ist lang. Mit dem Trockenabscheidungssystem EcoDryScrubber revolutioniert man im Jahr 2010 die Abscheidung von überschüssigem Lack, dem sogenannten Overspray, in den Lackierkabinen der Automobilindustrie. Bei den Hochrotationszerstäubern gelingt mit der EcoBell3 ebenfalls ein Quantensprung. Auch der erste 7-Achs-Lackierroboter und das erste speziell für Lackieranlagen konzipierte fahrerlose Transportfahrzeug EcoProFleet kommen von Dürr. 2020 wird der EcoPaintJet, eine bahnbrechende Lösung für die zweifarbige Lackierung, mit dem Deutschen Innovationspreis ausgezeichnet." }, "unique_id": 187 }, { "start_date": { "month": "12", "day": "31", "year": "2012", "display_date": "2013" }, "end_date": { "month": "12", "day": "31", "year": "2012", "display_date": "2013" }, "media": { "url": "/fileadmin/_processed_/1/7/csm_duerr-2013-heinz-duerr_a185598195.jpg", "caption": "Heinz Dürr, Enkel des Firmengründers, Großaktionär und Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats der Dürr AG", "alt": null, "title": null, "thumbnail": "/fileadmin/_processed_/1/7/csm_duerr-2013-heinz-duerr_378adfc3a0.jpg" }, "text": { "headline": "Eine Ära geht zu Ende", "text": "„Nach 24 Hauptversammlungen und 104 Aufsichtsratssitzungen bin ich der Meinung, es reicht.“ Mit diesen Worten legt Heinz Dürr kurz vor seinem 80. 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Heinz Dürr wird zum Ehrenvorsitzenden des Aufsichtsrats ernannt und ist nach wie vor nah dran am Unternehmen und dessen Mitarbeitern." }, "unique_id": 188 }, { "start_date": { "month": "12", "day": "31", "year": "2013", "display_date": "2014" }, "end_date": { "month": "12", "day": "31", "year": "2013", "display_date": "2014" }, "media": { "url": "/fileadmin/_processed_/f/a/csm_duerr-2014-homag-tischplatte_6e5b896c92.jpg", "caption": "Mit der Übernahme der HOMAG Group kommt ein weiteres Standbein für den Dürr-Konzern hinzu.", "alt": null, "title": null, "thumbnail": "/fileadmin/_processed_/f/a/csm_duerr-2014-homag-tischplatte_f40de77f64.jpg" }, "text": { "headline": "Ein Standbein aus Holz", "text": "Die der Übernahme der HOMAG Group ist nicht nur der größte, sondern für Außenstehende auch der überraschendste Zukauf der Firmengeschichte. Dürr erschließt sich ein völlig neues Geschäftsfeld außerhalb der Automobilindustrie. Die HOMAG Group ist die Nummer Eins im Weltmarkt für Holzbearbeitungsmaschinen. Mit ihren Hightech-Lösungen werden Wohn- und Büromöbel, Küchen, Parkett- und Laminatfußböden, Fenster, Türen, Treppen oder auch Bauteile für Holzhäuser produziert." }, "unique_id": 189 }, { "start_date": { "month": "12", "day": "31", "year": "2016", "display_date": "2017" }, "end_date": { "month": "12", "day": "31", "year": "2016", "display_date": "2017" }, "media": { "url": "/fileadmin/_processed_/5/5/csm_duerr-2017-digital-at-duerr_6744002cac.jpg", "caption": "Der digitale Wandel ist für Dürr eine Chance, die mit der Strategie digital@DÜRR bestmöglich genutzt werden soll.", "alt": null, "title": null, "thumbnail": "/fileadmin/_processed_/5/5/csm_duerr-2017-digital-at-duerr_42bf19cbad.jpg" }, "text": { "headline": "Digitale Transformation", "text": "Mit der Strategie digital@DÜRR treibt Dürr sein Digitalgeschäft bereits seit einigen Jahren voran. Nach dem Kauf des Software-Unternehmens iTAC (2015) gründet man 2017 gemeinsam mit DMG MORI, der Software AG, ZEISS und ASM das Joint Venture ADAMOS. Als Allianz von Maschinenbauern für Maschinenbauer unterstützt ADAMOS bei der digitalen Transformation und bietet ein offenes, herstellerneutrales IIoT-Umfeld, in dem Digitalprodukte entwickelt, optimiert, vertrieben und genutzt werden können. Schon bald gehören über 20 Maschinenbauer zur ADAMOS-Allianz. Ein weiterer Teil der Dürr-Digitalstrategie ist die Gründung der Digital Factory, in der Software-Kompetenzen bereichsübergreifend gebündelt werden, um smarte Applikationen agil und schnell zur Marktreife zu bringen." }, "unique_id": 190 }, { "start_date": { "month": "12", "day": "31", "year": "2017", "display_date": "2018" }, "end_date": { "month": "12", "day": "31", "year": "2019", "display_date": "2020" }, "media": { "url": "/fileadmin/_processed_/b/f/csm_duerr-2018-megtec_8dcdb25ddc.jpg", "caption": "Durch die Übernahme von Megtec/Universal entsteht der weltweit führende Anbieter umwelttechnischer Anlagen zur industriellen Abluftreinigung.", "alt": null, "title": null, "thumbnail": "/fileadmin/_processed_/b/f/csm_duerr-2018-megtec_f4f551e945.jpg" }, "text": { "headline": "Ausbau der Spitzenposition", "text": "Der Dürr-Konzern verdoppelt mit dem Kauf des US-Unternehmens Megtec/Universal sein Umwelttechnikgeschäft und wird klarer Weltmarktführer. Der dänische Maschinenbauer System TM stößt zur HOMAG Group und ergänzt das Portfolio für den Bau nachhaltiger Holzhäuser. Eine weitere Transaktion erfolgt vor der Haustür der Dürr-Zentrale in Bietigheim: Der Konzern beteiligt sich Ende 2020 an dem renommierten Automatisierungsspezialisten Teamtechnik aus Freiberg. " }, "unique_id": 191 }, { "start_date": { "month": "12", "day": "31", "year": "2018", "display_date": "2019" }, "end_date": { "month": "12", "day": "31", "year": "2018", "display_date": "2019" }, "media": { "url": "/fileadmin/_processed_/a/4/csm_duerr-2019-sustainability-logo_0edf2ee8ee.jpg", "caption": "Die fünf Handlungsfelder im Bereich Nachhaltigkeit spiegeln sich im Sustainability-Logo des Konzerns wider.", "alt": null, "title": null, "thumbnail": "/fileadmin/_processed_/a/4/csm_duerr-2019-sustainability-logo_c8d171c9b9.jpg" }, "text": { "headline": "Nachhaltig wirtschaften", "text": "Als erstes Unternehmen weltweit platziert die Dürr AG im Juni 2019 ein Sustainability-Schuldscheindarlehen, dessen Verzinsung an das Nachhaltigkeitsrating des Konzerns gekoppelt ist. Je nachdem wie sich bestimmte Nachhaltigkeitskriterien entwickeln, sinkt oder steigt der Zinssatz. Berücksichtigt werden zum Beispiel Ökologiekennzahlen wie CO2-Ausstoß und Wasserverbrauch sowie faire Arbeitsbeziehungen und Bedingungen bei Lieferanten. Bis Ende 2020 werden zwei weitere Sustainability-Schuldscheindarlehen und ein Konsortialkredit nach demselben Muster platziert. Nachhaltigkeit ist auch ein zentraler Baustein in der Konzernstrategie und wichtiges Leitmotiv für die Weiterentwicklung des Unternehmens, beispielsweise bei Produktinnovationen und Akquisitionen. Insgesamt hat man bei Dürr fünf Handlungsfelder im Bereich Nachhaltigkeit definiert: Produkte und Dienstleistungen, Wertschöpfung und Lieferkette, Mitarbeiter und Weiterbildung, Management und Unternehmensführung, Engagement und Gesellschaft." }, "unique_id": 192 }, { "start_date": { "month": "12", "day": "31", "year": "2020", "display_date": "2021" }, "end_date": { "month": "12", "day": "31", "year": "2020", "display_date": "2021" }, "media": { "url": "/fileadmin/_processed_/a/0/csm_duerr-2021-paintshop_b459234db2.jpg", "caption": "Flexibel und skalierbar: der „Paintshop of the Future“.", "alt": null, "title": null, "thumbnail": "/fileadmin/_processed_/a/0/csm_duerr-2021-paintshop_3eefc96048.jpg" }, "text": { "headline": "Gut gerüstet für die Zukunft ", "text": "Obwohl man im Jubiläumsjahr 2021 die letzten 125 Jahre Revue passieren lässt, hat der Dürr-Konzern den Blick selbstverständlich vor allem in die Zukunft gerichtet. Für Herausforderungen wie die disruptiven Veränderungen in der Automobilindustrie ist das Unternehmen gut gerüstet. Dürr profitiert von der steigenden Nachfrage nach Produktionstechnik für Elektroautos und Start-ups aus dem E-Mobility-Sektor werden zu neuen Kunden. Auch Equipment für die Fertigung von Batterien gehören zum Portfolio. Als erster Anlagenbauer präsentiert Dürr eine Lackiererei, in der flexibel ansteuerbare Lackierboxen die herkömmlichen Lackierlinien ersetzen – den „Paintshop of the Future“. Und natürlich ist auch die künstliche Intelligenz bei den Software-Entwicklern des Konzerns angekommen. Sie steckt zum Beispiel in der Smart-Applikation DXQplant.analytics, mit der man auch den kleinsten Mängeln im Lackierprozess auf die Spur kommt." }, "unique_id": 193 } ] }

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