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Pressemeldung

Vom königlichen Hofflaschnermeister zum Weltmarktführer: 125 Jahre Dürr

Bietigheim-Bissingen, 5. März 2021 – 125 Jahre Innovation, Tausende von Patenten und drei Unternehmergenerationen: Der Dürr-Konzern feiert dieses Jahr ein Jubiläum, wie es selbst in der traditionsreichen schwäbischen Industrielandschaft selten ist. Am 4. Juni 1896 unterschrieb Paul Dürr in Cannstatt die Anmeldung eines Gewerbebetriebs. Wenige Jahre später wurde er dank der Qualität seiner Arbeit zum „Königlich-Württembergischen Hofflaschnermeister“ ernannt. Sein Sohn Otto Dürr stieg früh in die Serienfertigung von Blechteilen ein. Nach dem Zweiten Weltkrieg schrieben Heinz Dürr und seine Weggefährten ein Kapitel in der Geschichte des deutschen Wirtschaftswunders und schufen einen Maschinen- und Anlagenbauer von Weltruf. Heute ist der Konzern führend bei digitaler und ressourcenschonender Produktionstechnik – etwa für die Automobilindustrie, die Möbelfertigung oder die Herstellung von Turbinen und Medizintechnik.

„Zukunft braucht Herkunft“ ist ein Satz des Philosophen Odo Marquard, den Heinz Dürr gerne auf das von seinem Großvater gegründete Unternehmen anwendet. Schon in den 1960er-Jahren ließ er eine Dürr-Zeitung drucken, um den Mitarbeitern zu erklären, woher ihr Unternehmen kam und welche Ziele es verfolgte. In der ersten Ausgabe stimmte der damals 34-jährige Geschäftsführer die rund 1.300 Beschäftigten auf Wandel und Wachstum ein: „In einer Welt der Technik wird derjenige schlecht dran sein, der nicht rechtzeitig sein Entwicklungs-, Vertriebs- und Produktionspotenzial genügend ausgebaut hat.“ Heute ist Heinz Dürr Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats der Dürr AG, der Satz gilt noch immer.

Immer wieder neue Wege
Leidenschaft für Innovation und die Bereitschaft, neue Wege zu gehen, haben die Dürr-Geschichte geprägt. Paul Dürr investierte früh in moderne Maschinen, schon wenige Jahre nach der Gründung galt seine Flaschnerei als besonders fortschrittlich. Noch vor dem Zweiten Weltkrieg gelang der Wandel vom Handwerksbetrieb zu einem kleinen Industrieunternehmen mit Konstruktionsabteilung. 1950 startete man den Anlagenbau, die 1960er-Jahre brachten die erste elektrophoretische Tauchlackierung für Autos, die Gründung einer Auslandstochter in Brasilien und den Einstieg in die Umwelttechnik. Später kam die Fördertechnik dazu, bevor Dürr 1989 an die Börse ging, um mit den Erlösen den Applikationstechnikspezialisten Behr zu kaufen und dadurch zum Weltmarktführer in der Lackiertechnik aufzusteigen. Um die Jahrtausendwende installierte Dürr erstmals in großem Stil Lackierroboter und erwarb den Messtechnikkonzern Schenck. 2008/2009 investierte man – mitten in der Finanzkrise – in den Ausbau des Chinageschäfts. 2014 überraschte Dürr mit der Mehrheitsübernahme der HOMAG Group, mittlerweile ist der Weltmarktführer für Holzbearbeitungsmaschinen eine wichtige Säule des Konzerns. Zuletzt standen Investitionen in nachhaltige Technologien im Fokus: Der Kauf von Megtec/Universal (2018) verdoppelte das Umwelttechnikgeschäft, 2020 erweiterte die HOMAG Group ihr Geschäft mit Produktionstechnik für umweltfreundliche Holzhäuser. Darüber hinaus stärkte die HOMAG Group ihre Position in China durch die Komplettübernahme des Vertriebs-Joint-Ventures HOMAG China Golden Field. Die jüngste strategische Weiterentwicklung ist die Mehrheitsbeteiligung am Automatisierungsspezialisten Teamtechnik. Das seit Februar 2021 zum Dürr-Konzern gehörende Unternehmen bietet vor allem Prüftechnik für Elektroantriebe sowie Produktionsanlagen für Medizintechnik.

Platz für Unternehmertum
Vorstandschef Ralf W. Dieter erklärt die Anpassungsfähigkeit von Dürr: „Bei uns hat Unternehmertum viel Platz, wobei das nicht allein Sache des Managements ist. Unsere über 16.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen als Unternehmer im Unternehmen agieren. Wir vertrauen auf ihre Urteilskraft und geben ihnen Freiräume.“ Das gilt auch bei der Digitalisierung – dem aktuell wichtigsten Trend, den Dürr mit neuen Ideen gestaltet. Um schneller zu sein, bündelt das Unternehmen seine Software-Aktivitäten in einer Digital Factory mit flachen Hierarchien und agilen Prozessen. 2019 wurde Dürr von der RWTH Aachen als Vorreiter beim Einsatz künstlicher Intelligenz ausgezeichnet. Seit 2017 unterstützt das von Dürr mitgegründete IoT-Netzwerk ADAMOS die digitale Transformation im deutschen Maschinen- und Anlagenbau.

Auch Schattenseiten gehören zur Geschichte
Auch schwierige Phasen und Schattenseiten gehören zur 125-jährigen Unternehmensgeschichte. In den ersten Jahrzehnten drohte mehrfach die Insolvenz. Während des Nationalsozialismus war Dürr mit rund 80 Mitarbeitern in die staatliche Rüstungswirtschaft eingebunden. Im Zweiten Weltkrieg wurden auch Zwangsarbeiter in der Produktion eingesetzt. Dürr stellt sich der Vergangenheit und lässt seine Geschichte von Historikern transparent aufarbeiten. Auch am Entschädigungsfonds der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ hat sich das Unternehmen beteiligt.

Anfang der 2000er-Jahre mussten hohe Schulden abgebaut werden; dies gelang unter anderem durch den Verkauf von Unternehmensteilen außerhalb des Kerngeschäfts. Die Finanzkrise 2008/2009 hat der Konzern gut überstanden, da man in den Jahren zuvor viele interne Verbesserungen umgesetzt hatte. In der Corona-Krise gab es zwar deutliche Geschäftseinbußen, allerdings sorgten die gute finanzielle Situation und die hohe Liquidität für Stabilität.

125 Jahre „Engineering Passion“
Die Feierlichkeiten im Jubiläumsjahr 2021 stehen unter dem Motto „125 Years Engineering Passion“. → Im Onlinemagazin Dürr & More lässt der Konzern die Firmengeschichte Revue passieren, unter anderem mit einem interaktiven Zeitstrahl, historischen Bilderrätseln, Filmsequenzen und der Rubrik „Abtauchen ins Archiv“, bei der man zum Beispiel in Akten aus dem Kaiserreich und alten Kundenlisten schmökern kann. Hier werden im Jahr 2021 fortlaufend neue Inhalte rund um die Unternehmensgeschichte eingestellt.

Ein Jubiläums-Event mit Kunden und Wegbegleitern ist für November geplant – sofern es die Corona-Situation zulässt. Bei diesem Anlass wird auch ein Buch zur 125-jährigen Unternehmensgeschichte vorgestellt werden. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, denen der Dürr-Konzern seinen Markterfolg in der Gegenwart verdankt, wird es Feierlichkeiten im In- und Ausland geben.

Der Dürr-Konzern ist ein weltweit führender Maschinen- und Anlagenbauer mit ausgeprägter Kompetenz in den Bereichen Automatisierung und Digitalisierung/Industrie 4.0. Seine Produkte, Systeme und Services ermöglichen hocheffiziente und ressourcenschonende Fertigungsprozesse in unterschiedlichen Industrien. Der Dürr-Konzern beliefert Branchen wie die Automobilindustrie, den Maschinenbau sowie Chemie, Pharma, Medizintechnik und Holzbearbeitung. Im Jahr 2020 erzielte er einen Umsatz von 3,32 Mrd. €. Das Unternehmen beschäftigt über 17.000 Mitarbeiter und verfügt über 120 Standorte in 33 Ländern. Seit Februar 2021 ist auch der mehrheitlich übernommene Automatisierungsspezialist Teamtechnik Teil des Konzerns. Der Dürr-Konzern agiert mit den drei Marken Dürr, Schenck und HOMAG sowie mit fünf Divisions am Markt:

  • Paint and Final Assembly Systems: Lackierereien sowie Endmontage-, Prüf- und Befülltechnik für die Automobilindustrie, Montage- und Prüfsysteme für Medizinprodukte
  • Application Technology: Robotertechnologien für den automatischen Auftrag von Lack sowie Dicht- und Klebstoffen
  • Clean Technology Systems: Abluftreinigungsanlagen, Schallschutzsysteme und Beschichtungsanlagen für Batterieelektroden
  • Measuring and Process Systems: Auswuchtanlagen und Diagnosetechnik
  • Woodworking Machinery and Systems: Maschinen und Anlagen für die holzbearbeitende Industrie

Diese Veröffentlichung wurde von der Dürr AG/dem Dürr-Konzern selbstständig erstellt und kann Aussagen zu wichtigen Themen wie Strategie, zukünftigen finanziellen Ergebnissen, Ereignissen, Marktpositionen und Produktentwicklungen enthalten. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind – wie jedes unternehmerische Handeln in einem globalen Umfeld – stets mit Unsicherheit verbunden. Sie unterliegen einer Vielzahl von Risiken, Ungewissheiten und anderen Faktoren, die in Veröffentlichungen der Dürr AG, insbesondere im Abschnitt „Risiken“ des Geschäftsberichts, beschrieben werden, sich aber nicht auf diese beschränken. Sollten sich eine(s) oder mehrere dieser Risiken, Ungewissheiten oder andere Faktoren realisieren oder sollte sich erweisen, dass die zugrundeliegenden Erwartungen nicht eintreten beziehungsweise Annahmen nicht korrekt waren, können die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen des Dürr-Konzerns wesentlich von denjenigen Ergebnissen abweichen, die als zukunftsgerichtete Aussagen formuliert wurden. Zukunftsgerichtete Aussagen sind erkennbar an Formulierungen wie „erwarten“, „wollen“, „ausgehen“, „rechnen mit“, „beabsichtigen“, „planen“, „glauben“, „anstreben“, „einschätzen“, „werden“ und „vorhersagen“ oder an ähnlichen Begriffen. Die Dürr AG übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt nicht, zukunftsgerichtete Aussagen ständig zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren. Aussagen zu Marktpositionen basieren auf den Einschätzungen des Managements und werden durch externe, spezialisierte Agenturen unterstützt.

Unsere Finanzberichte, Präsentationen, Presse- und Ad-hoc-Meldungen können alternative Leistungskennzahlen enthalten. Diese Kennzahlen sind nach den IFRS (International Financial Reporting Standards) nicht definiert. Bitte bewerten Sie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Dürr-Konzerns nicht ausschließlich auf Basis dieser ergänzenden Finanzkennzahlen. Sie ersetzen keinesfalls die im Konzernabschluss dargestellten und im Einklang mit den IFRS ermittelten Finanzkennzahlen. Die Ermittlung der alternativen Leistungskennzahlen kann auch bei gleicher oder ähnlicher Bezeichnung von Unternehmen zu Unternehmen abweichen. Weitere Informationen zu den von der Dürr AG verwendeten alternativen Leistungskennzahlen finden Sie im → Finanzglossar auf der Webseite.