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Pressemeldung

Dürr für Einsatz von Künstlicher Intelligenz ausgezeichnet

Bietigheim-Bissingen, 28. Mai 2019 – Eine aktuelle Studie der RWTH Aachen bescheinigt Dürr eine Spitzenposition beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Forschung und Entwicklung. Bei dem Benchmarking-Vergleich der Hochschule wurde Dürr als eines von fünf Successful-Practice-Unternehmen in Deutschland ausgezeichnet. An der Studie „Künstliche Intelligenz in der F&E“ beteiligten sich 145 Technologie- und Industrieunternehmen. Durchgeführt wurde sie von der Complexity Management Academy, die beim Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH angesiedelt ist.

Die Studie untersuchte, wie die Künstliche Intelligenz (KI) in der Forschungs- und Entwicklungsarbeit von Unternehmen genutzt wird und wo sie bereits Eingang in neue Produkte findet. Zunächst wurden 145 Fragebögen zum KI-Einsatz ausgewertet und 30 Top-Performer identifiziert. Aus dieser Gruppe ermittelte die Complexity Management Academy der RWTH die fünf führenden Unternehmen. Zu ihnen gehören neben Dürr auch 3M, ABB, Airbus und Wacker Chemie.

Ralf W. Dieter, Vorstandsvorsitzender der Dürr AG: „Die Digitalisierung – und damit verbunden die Künstliche Intelligenz – ist der wichtigste Zukunftstrend in der industriellen Produktion. Als Maschinen- und Anlagenbauer verfolgen wir den Ansatz, Software-Kompetenz mit unserem Expertenwissen über die Produktionsprozesse unserer Kunden zu verbinden. Damit können wir den Kunden produktionsnahe Software- und KI-Lösungen anbieten.“

Beim Bewertungskriterium „Applikationen im Portfolio“ konnte Dürr unter anderem mit der Software DXQplant.analytics für die Qualitätssicherung in Automobillackierereien punkten. Die Applikation verwendet Künstliche Intelligenz, um systematisch auftretende Qualitätsabweichungen zu erkennen, die Ursachen im Lackierprozess aufzudecken und Optimierungsvorschläge abzuleiten. Das gelingt durch selbstlernende Datenmodelle, die in den gemessenen Qualitätsdaten wiederkehrende Muster suchen und diese mit Besonderheiten im Lackierprozess verknüpfen. Ein weiteres Argument für Dürr war die gemeinsam mit Partnerunternehmen gegründete Plattform ADAMOS für das Industrielle Internet der Dinge. Sie fiel beim Kriterium „Technologische Voraussetzungen“ ins Gewicht.

Der Dürr-Konzern ist ein weltweit führender Maschinen- und Anlagenbauer mit ausgeprägter Kompetenz in den Bereichen Automatisierung und Digitalisierung/Industrie 4.0. Seine Produkte, Systeme und Services ermöglichen hocheffiziente Fertigungsprozesse in unterschiedlichen Industrien. Der Dürr-Konzern beliefert Branchen wie die Automobilindustrie, den Maschinenbau sowie die Chemie-, Pharma- und holzbearbeitende Industrie. Im Jahr 2018 erzielte er einen Umsatz von 3,87 Mrd. €. Im Oktober 2018 hat der Dürr-Konzern das industrielle Umwelttechnikgeschäft des US-Unternehmens Babcock & Wilcox mit den Marken MEGTEC und Universal übernommen. Seither beschäftigt er über 16.400 Mitarbeiter und verfügt über 108 Standorte in 32 Ländern. Der Konzern agiert mit fünf Divisions am Markt:

  • Paint and Final Assembly Systems: Lackierereien und Endmontagewerke für die Automobilindustrie
  • Application Technology: Robotertechnologien für den automatischen Auftrag von Lack sowie Dicht- und Klebstoffen 
  • Clean Technology Systems: Abluftreinigungsanlagen, Schallschutzsysteme und Batteriebeschichtungsanlagen
  • Measuring and Process Systems: Auswuchtanlagen sowie Montage-, Prüf- und Befülltechnik
  • Woodworking Machinery and Systems: Maschinen und Anlagen für die holzbearbeitende Industrie
     

Diese Veröffentlichung wurde von der Dürr AG/dem Dürr-Konzern („Dürr“) selbstständig erstellt und kann Aussagen zu wichtigen Themen wie Strategie, zukünftigen finanziellen Ergebnissen, Ereignissen, Marktpositionen und Produktentwicklungen enthalten. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind – wie jedes unternehmerische Handeln in einem globalen Umfeld – stets mit Unsicherheit verbunden. Sie unterliegen einer Vielzahl von Risiken, Ungewissheiten und anderen Faktoren, die in Veröffentlichungen von Dürr, insbesondere im Abschnitt „Risiken“ des Geschäftsberichts, beschrieben werden, sich aber nicht auf diese beschränken. Sollten sich eine(s) oder mehrere dieser Risiken, Ungewissheiten oder andere Faktoren realisieren oder sollte sich erweisen, dass die zugrunde liegenden Erwartungen nicht eintreten beziehungsweise Annahmen nicht korrekt waren, können die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen von Dürr wesentlich von denjenigen Ergebnissen abweichen, die als zukunftsgerichtete Aussagen formuliert wurden. Zukunftsgerichtete Aussagen sind erkennbar an Formulierungen wie „erwarten“, „wollen“, „ausgehen“, „rechnen mit“, „beabsichtigen“, „planen“, „glauben“, „anstreben“, „einschätzen“, „werden“ und „vorhersagen“ oder an ähnlichen Begriffen. Dürr übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt nicht, zukunftsgerichtete Aussagen ständig zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren. Aussagen zu Marktpositionen basieren auf den Einschätzungen des Managements und werden durch externe, spezialisierte Agenturen unterstützt.

Unsere Finanzberichte, Präsentationen, Presse- und Ad-hoc-Meldungen können alternative Leistungskennzahlen enthalten. Diese Kennzahlen sind nach den IFRS (International Financial Reporting Standards) nicht definiert. Bitte bewerten Sie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Dürr nicht ausschließlich auf Basis dieser ergänzenden Finanzkennzahlen. Sie ersetzen keinesfalls die im Konzernabschluss dargestellten und im Einklang mit den IFRS ermittelten Finanzkennzahlen. Die Ermittlung der alternativen Leistungskennzahlen kann auch bei gleicher oder ähnlicher Bezeichnung von Unternehmen zu Unternehmen abweichen. Weitere Informationen zu den bei Dürr verwendeten alternativen Leistungskennzahlen finden Sie im Finanzglossar auf der Dürr-Webseite.

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