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Service-orientiert, digital, nachhaltig, innovativ

Heinz Dürr Awards für herausragende Leistungen von Mitarbeiter-Teams

Die Heinz Dürr Awards sind eine traditionsreiche Auszeichnung im Dürr-Konzern. Eine Jury würdigt dabei herausragende Leistungen von Mitarbeiter-Teams. Auch unsere Kunden und die Umwelt profitieren von innovativen und nachhaltigen Produkten, digitalen Lösungen oder besonderem Serviceeinsatz – wie die aktuellen Gewinnerprojekte belegen.

Kategorie Innovation:

Projekt: Oversprayfreies Lackieren mit Roboter-Lackiersystem EcoPaintJet / EcoPaintJet Pro

Das Roboter-Lackiersystem EcoPaintJet von Dürr trägt den Lack großflächig oder in einfachen Mustern mit randscharfen Farbkanten auf. 100 % des Lacks landet ohne Verluste auf der Oberfläche, zweifarbige Lackierungen sind mit dieser Technologie vollautomatisch möglich – und das schneller, energiesparender und ressourcenschonender als bisher.

Das Aufbereiten der Luft in den Lackieranlagen und das Entsorgen des Oversprays, das beim Lackauftrag mit Zerstäubern entsteht, führt zu einem enorm hohen Energieverbrauch. Zudem verbraucht man bis zu 15 m2 Maskierfolie bei mehrfarbigen Lackierungen. Die Folie muss in einer Arbeitszeit von bis zu 50 Minuten manuell aufgebracht und nach der Lackierung abgezogen werden. Am Ende wird sie zu Sondermüll. Da man beim oversprayfreien Lackieren viel weniger Luft aufbereiten muss, kann 50 bis 65 % Energie in der Lackierkabine eingespart werden und das vorherige Maskieren entfällt.

Der EcoPaintJet ist bereits in der Serienfertigung angekommen und kommt bei der zweifarbigen Lackierung von Karosserien zum Einsatz. Die Weiterentwicklung EcoPaintJet Pro testen derzeit drei Automobilhersteller. Einer davon wird sie nächsten Sommer in der Serienlackierung nutzen.

Projekt: 100 % Produktionstransparenz mit Digitaler Wertstromoptimierung

Bewegliche Teile, kurze Durchlaufzeiten und verschiedene Maschinentypen unterschiedlichen Alters – all das macht die Produktionsdaten-Erfassung und die Messung des Wertstroms in der Holz- und Möbelbranche zur Herausforderung.

Die HOMAG-Tochter SCHULER Consulting, die zum Dürr-Konzern gehört, hat zur Analyse des Wertstroms – also aller wertschöpfenden und nicht-wertschöpfenden Arbeitsschritte zur Herstellung eines Produktes – eine simple Lösung entwickelt. Mit Hilfe digitaler Technologien werden unabhängig von Maschinentyp, Hersteller oder Anwendungsbereich Produktionsdaten erfasst – und das ohne großen Personalaufwand oder hohe Implementierungskosten.

Hierbei übernimmt das Smartphone die externe sensorische Datenerfassung der Maschinen und Arbeitsplätze. Es erfasst Vibrationen, Beschleunigung und viele andere Bewegungsdaten. Das Smartphone besitzt keine Softwareschnittstellen und ist somit vollständig extern lauffähig. Im Zusammenspiel mit Bluetooth Low Energy Beacons als Signalstation kann es Objekte wie Stapel in der Produktion lokalisieren. Auf Grundlage dieser Bewegungsprofile und Ortungsdaten identifiziert SCHULER Consulting redundante und kostenintensive Prozesse und entwickelt Optimierungsmaßnahmen. Per Knopfdruck können Kunden gesuchte Materialstapel in ihrer Produktion finden, den Fortschritt laufender Aufträge einsehen oder Bearbeitungszeiten sowie automatisch generierte Stückkosten erhalten.

Projekt: Dynamische Aufweitungsmessungen von Rotoren: Schleuderstand-Funktionen erweitert

In Schleuderständen testen Techniker die Belastungsgrenze von Rotoren – mit bis zu 240.000 Umdrehungen pro Minute. Dabei treten naturgemäß Verformungen auf, die allerdings innerhalb definierter Grenzen bleiben müssen.

Früher wurden Schleuderstände ausschließlich dafür verwendet, die Drehzahl zu ermitteln, bei der das Material birst. Ein Entwicklerteam der Dürr-Tochter Schenck RoTec hat diese Anlagen nun mit digitaler Messtechnik und moderner Software ergänzt, sodass daraus Hightech-Produkte geworden sind. Mithilfe von optischen Sensoren, Laserstrahlen und elektrischen Feldern lassen sich Verformungen der Rotoroberfläche so bei jeder Drehzahl detailliert nachvollziehen. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in die Entwicklung der Rotoren ein. So lassen sich Kosten reduzieren sowie Energieeffizienz und Lebenszeit dieser schnelldrehenden Antriebe verbessern, beispielsweise für Elektrofahrzeuge, aber auch für Komponenten von Flugtriebwerken.

Mit den zusätzlichen Features haben sich die Schleuderstände als gefragtes Serviceprodukt etabliert. Einzelne Kunden haben sogar schon das komplette System bei Schenck RoTec gekauft.

Kategorie Customer Experience

Projekt: Serviceeinsatz: Notfall bei Volvo Truck in Dublin, Virginia

Ein massiver Wassereinbruch im Druckluftsystem bei Volvo Truck in Dublin, Virginia, beschädigte unter anderem 67 Regeleinheiten (Proportionalventile) und sorgte für einen Produktionsstopp. Die Regeleinheiten steuern präzise die Druckluft, die den Zerstäuber von Dürr-Lackierrobotern antreibt. Rund 2.500 Mitarbeitende mussten nach dem Vorfall ihre Arbeit unterbrechen.

Bei der Dürr-Servicehotline in den USA ging deshalb ein dringender Notruf ein. Schnellstmöglich mussten die 67 Regeleinheiten ausgetauscht werden. Eine solch große Menge konnte allerdings nur aus Deutschland eingeflogen werden. Über Nacht und mit großem Einsatz organisierten deutsche und amerikanische Dürr-Mitarbeitende die Ersatzteile und den internationalen Transport. Schon nach etwas über 24 Stunden nahm Volvo Truck die neuen Geräte entgegen.

In einem Dankesschreiben lobten die Standortverantwortlichen Dürr für diese hervorragende Leistung. Das Service-Team hatte Volvo Truck damit einen längeren Produktionsausfall erspart und in Rekordzeit für einen Austausch der zahlreichen Regeleinheiten gesorgt.

Neu eingeführte Kategorie Sustainability

Projekt: Verfahren zur Bereitstellung von Fernwärme durch Minderung und Nutzung von Deponiegas

Die Hauptursache des Klimawandels sind Treibhausgase – dazu gehören Methan und Kohlendioxid. Beide Substanzen entstehen auch auf Deponien. In Schweden sind Mülldeponien für 2 % des landesweiten Treibhausgasausstoßes verantwortlich. Die Deponiebetreiber verbrennen deshalb die Abgase in Reinigungsanlagen und speisen auf diese Weise Fernwärmenetze.

Das Verfahren kommt aber an seine Grenzen, da der Anteil organischer Abfälle abnimmt. Dadurch ist der Methangehalt nicht mehr hoch genug, um eine Flamme zu entzünden und die Verbrennung in Gang zu setzen. Die Folge: Die Betreiberfirma muss fossile Brennstoffe zusetzen – was ineffizient und umweltschädlich ist.

Dürr Megtec installierte bei Gotland Energy (Schweden) mit dem Vocsidizer eine flammenlose Anlage. Sie funktioniert nach dem Prinzip der Regenerativen Thermischen Oxidation (RTO), kommt aber ohne Brenner und Brennkammer aus. Die Zündung erfolgt mit einer strombetriebenen Heizspirale. Dadurch braucht die Anlage (neuer Produktname Oxi.X RV) weniger Methan, kann aber dennoch zünden und die Abgase verbrennen. Die so erzeugte Wärme reicht aus, um 100 Einfamilienhäuser das ganze Jahr zu beheizen.

Martina Bausch
Officer Online Magazine
Corporate Communications & Investor Relations
Dürr Aktiengesellschaft
Carl-Benz-Str. 34
74321 Bietigheim-Bissingen
Deutschland

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