Pressemeldung

ADAMOS Digital Day

Maschinenbau kooperiert bei der Digitalisierung, BW-Innenminister Strobl unterstützt digitale Transformation

Bietigheim-Bissingen/Leonberg, 31. Mai 2019 – Die digitale Transformation ist aktuell die größte Herausforderung für den deutschen Maschinenbau. Wie gelingt den Unternehmen der Einstieg in die Digitalisierung? Und wie können sie die Nutzer ihrer Maschinen durch digitale Vernetzung und intelligente Apps unterstützen? Antworten auf diese Fragen gab es beim ADAMOS Digital Day am Mittwoch beim Maschinenbauer DMG MORI in Leonberg. Der Tenor auf der Veranstaltung: Der Maschinenbau muss seine Kräfte bei den Themen Digitalisierung und Plattformökonomie bündeln. Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl, der in der Landesregierung für Digitalthemen zuständig ist, sagte vor rund 300 Gästen aus dem Mittelstand: „Baden-Württemberg gehört zur Spitzengruppe internationaler Innovations- und Industriestandorte, ist Innovationsregion Nummer 1 in Europa. Der Plattformökonomie kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Denn diese Plattformen eröffnen dem Maschinen- und Anlagenbau neue Möglichkeiten zur Optimierung im Produktionsbetrieb und in der Wertschöpfung. Portale wie ADAMOS können gerade auch kleinen und mittleren Unternehmen dieser Branche in ganz Baden-Württemberg zugute kommen – und die sind ganz wesentlich das Rückgrat unserer Baden-Württembergischen Wirtschaft.“

ADAMOS ist ein Verbund von 12 deutschen Maschinenbauern und der Software AG. Die von ihnen entwickelte Plattform für das Industrielle Internet of Things (IIoT) fungiert als Rückgrat für die Digitalisierung industrieller Produktionsprozesse. Sie sammelt und analysiert Daten aus der Produktion und macht diese für Applikationen zur Fertigungsoptimierung nutzbar. Beispiele sind Apps für die vorausschauende Wartung oder die Verbesserung der Maschinenauslastung.

Beim Digital Day informierte ADAMOS gemeinsam mit den Gründungsunternehmen DMG MORI und Dürr über Lösungen für die Digitalisierung und stellte ihre Technologien vor. Zu Gast waren rund 80 süddeutsche Maschinenbauer und Technologieunternehmen – von kleinen Mittelständlern bis hin zu Global Players. Für den Branchenverband VDMA waren Hartmut Rauen (Stv. Hauptgeschäftsführer) und Volker Schnittler (Projektleiter Plattformökonomie) auf dem Podium. Die Deutsche Akademie für Technikwissenschaften (acatech) war durch ihren Präsidenten Karl-Heinz Streibich vertreten.

Ralf W. Dieter, Vorstandsvorsitzender der Dürr AG und Beiratsvorsitzender von ADAMOS, plädierte für mehr Kooperation unter den Maschinenbauern angesichts der Tragweite der Digitalisierung: „Der deutsche Maschinenbau muss seine Kräfte bündeln. Die digitale Transformation ist so komplex, dass nicht jedes Unternehmen sie allein angehen sollte. Wenn wir Wissen teilen und gemeinsame Standards nutzen, können wir unsere führende Stellung auch im digitalen Zeitalter sichern.“

Christian Thönes, Vorstandsvorsitzender der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT und ADAMOS-Beiratsmitglied, sagte: „ADAMOS ist einzigartig! Digitalisierung ist nur mit starken Partnern möglich. ADAMOS ist offen, sowohl in Bezug auf das Netzwerk als auch die Technologie, wir lernen voneinander und unterstützen uns in der Entwicklung von End-to-End Lösungen. Gemeinsam treiben wir die Digitalisierung mit innovativen Lösungen für den Maschinenbau voran. Von Maschinenbauern für Maschinenbauer, ihre Zulieferer und Kunden.“

Beim ADAMOS Digital Day konnten sich die Gäste mit aktuellen Digitaltechnologien vertraut machen. Vorgestellt wurden zum Beispiel Software-Lösungen für die Echtzeit-Analyse von Maschinendaten und eine ADAMOS-App zur Optimierung der Overall Equipment Effectiveness (Gesamtanlagen-Effektivität). Außerdem berichtete die ADAMOS GmbH über agile Software-Entwicklung und innovative Geschäftsmodelle für digitale Services.

Die ADAMOS GmbH mit Sitz in Darmstadt wurde im Jahr 2017 von der Software AG und den Maschinen- und Anlagenbauern Dürr, DMG MORI, Zeiss und ASM gegründet. Die IIoT-Plattform ADAMOS steht interessierten Maschinenbauern und deren Kunden offen und ist eine gemeinschaftliche Antwort der Branche auf die Herausforderungen der Digitalisierung. Die ADAMOS GmbH und die Mitgliedsunternehmen treiben gemeinsam auch die Entwicklung digitaler Service-Apps voran, mit denen Maschinennutzer ihre Produktionsprozesse optimieren können, zum Beispiel durch längere Maschinenlaufzeiten oder eine bessere Auslastung.

Der Dürr-Konzern ist ein weltweit führender Maschinen- und Anlagenbauer mit ausgeprägter Kompetenz in den Bereichen Automatisierung und Digitalisierung/Industrie 4.0. Seine Produkte, Systeme und Services ermöglichen hocheffiziente Fertigungsprozesse in unterschiedlichen Industrien. Der Dürr-Konzern beliefert Branchen wie die Automobilindustrie, den Maschinenbau sowie die Chemie-, Pharma- und holzbearbeitende Industrie. Im Jahr 2018 erzielte er einen Umsatz von 3,87 Mrd. €. Im Oktober 2018 hat der Dürr-Konzern das industrielle Umwelttechnikgeschäft des US-Unternehmens Babcock & Wilcox mit den Marken MEGTEC und Universal übernommen. Seither beschäftigt er über 16.400 Mitarbeiter und verfügt über 108 Standorte in 32 Ländern. Der Konzern agiert mit fünf Divisions am Markt:

  • Paint and Final Assembly Systems: Lackierereien und Endmontagewerke für die Automobilindustrie
  • Application Technology: Robotertechnologien für den automatischen Auftrag von Lack sowie Dicht- und Klebstoffen 
  • Clean Technology Systems: Abluftreinigungsanlagen, Schallschutzsysteme und Batteriebeschichtungsanlagen
  • Measuring and Process Systems: Auswuchtanlagen sowie Montage-, Prüf- und Befülltechnik
  • Woodworking Machinery and Systems: Maschinen und Anlagen für die holzbearbeitende Industrie
     

Diese Veröffentlichung wurde von der Dürr AG/dem Dürr-Konzern („Dürr“) selbstständig erstellt und kann Aussagen zu wichtigen Themen wie Strategie, zukünftigen finanziellen Ergebnissen, Ereignissen, Marktpositionen und Produktentwicklungen enthalten. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind – wie jedes unternehmerische Handeln in einem globalen Umfeld – stets mit Unsicherheit verbunden. Sie unterliegen einer Vielzahl von Risiken, Ungewissheiten und anderen Faktoren, die in Veröffentlichungen von Dürr, insbesondere im Abschnitt „Risiken“ des Geschäftsberichts, beschrieben werden, sich aber nicht auf diese beschränken. Sollten sich eine(s) oder mehrere dieser Risiken, Ungewissheiten oder andere Faktoren realisieren oder sollte sich erweisen, dass die zugrunde liegenden Erwartungen nicht eintreten beziehungsweise Annahmen nicht korrekt waren, können die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen von Dürr wesentlich von denjenigen Ergebnissen abweichen, die als zukunftsgerichtete Aussagen formuliert wurden. Zukunftsgerichtete Aussagen sind erkennbar an Formulierungen wie „erwarten“, „wollen“, „ausgehen“, „rechnen mit“, „beabsichtigen“, „planen“, „glauben“, „anstreben“, „einschätzen“, „werden“ und „vorhersagen“ oder an ähnlichen Begriffen. Dürr übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt nicht, zukunftsgerichtete Aussagen ständig zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren. Aussagen zu Marktpositionen basieren auf den Einschätzungen des Managements und werden durch externe, spezialisierte Agenturen unterstützt.

Unsere Finanzberichte, Präsentationen, Presse- und Ad-hoc-Meldungen können alternative Leistungskennzahlen enthalten. Diese Kennzahlen sind nach den IFRS (International Financial Reporting Standards) nicht definiert. Bitte bewerten Sie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Dürr nicht ausschließlich auf Basis dieser ergänzenden Finanzkennzahlen. Sie ersetzen keinesfalls die im Konzernabschluss dargestellten und im Einklang mit den IFRS ermittelten Finanzkennzahlen. Die Ermittlung der alternativen Leistungskennzahlen kann auch bei gleicher oder ähnlicher Bezeichnung von Unternehmen zu Unternehmen abweichen. Weitere Informationen zu den bei Dürr verwendeten alternativen Leistungskennzahlen finden Sie im Finanzglossar auf der Dürr-Webseite.

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