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Prüfstände für die neue Mobilität

Elektroantriebe werden auf Anlagen von teamtechnik getestet

Wenn es um Prüfsysteme für Elektro- und Hybridantriebe geht, belegt teamtechnik eine technologische Spitzenposition im Markt. Seit Februar 2021 ist das Unternehmen Teil des Dürr-Konzerns. Wir haben mit Ralph Heckmann, Vertriebsleiter E-Mobility bei teamtechnik, über das Erfolgsrezept und die Zukunftsperspektiven gesprochen.

Vom 6-Gang-Schaltgetriebe über Automatik- und Doppelkupplungsgetriebe zur Hybridisierung und weiter zur Elektrifizierung – die Prüfstände von teamtechnik haben bereits einige Quantensprünge in der Antriebstechnik mitgemacht. Schließlich baut das Unternehmen bereits seit mehr als 25 Jahren Anlagen, auf denen Antriebsaggregate auf Herz und Nieren getestet werden. In etwa genauso lange ist Ralph Heckmann schon bei teamtechnik mit an Bord. Er begleitete unter anderem den weltweiten Ausbau des Geschäfts mit der Getriebeprüftechnik und verantwortet heute den Vertrieb der E-Mobility-Aktivitäten.

Komplexe Kisten

Der Elektroantrieb ist mit das wichtigste Bauteil in einem Elektrofahrzeug. Daher durchläuft jeder Antrieb nach der Montage eine Kalibrierung und Funktionsprüfung. teamtechnik ist auf die Prüfanlagen und Software dafür spezialisiert. In den ca. zwei auf sechs Meter großen Prüfständen werden innerhalb weniger Minuten und hochautomatisiert unter anderem mechanische und fluidische Größen, die elektrischen Eigenschaften und der Wirkungsgrad des E-Antriebs getestet. Das geschieht mit Hilfe der Simulation realer Situationen und Umgebungen, des Aufbringens verschiedener Belastungen und der Kommunikation mit der Elektronik des Bauteils. „Das sind komplexe Kisten, die wir da bauen“, fasst es Ralph Heckmann ganz treffend zusammen.

Beste Referenzen

„2016 ging der erste Großauftrag für einen End-of-Line-Prüfstand für E-Antriebe ein“, erinnert er sich. Mittlerweile stehen die Anlagen von teamtechnik in den größten Prüffeldern in den USA, China und Europa – und namhafte Kunden auf der Referenzliste.

Woher kommt der schnelle Erfolg? „In unseren Prüfständen steckt jahrzehntelange Erfahrung“, so Ralph Heckmann. teamtechnik ist spezialisiert auf die End-of-Line-Prüfung von Hybrid- und E-Antriebsaggregaten sowie deren Komponenten. Dazu gehören der Elektromotor, die Getriebeeinheit und der Inverter sowie bei Hybridgetrieben auch die hydraulischen Steuergeräte. Die hochautomatisierten Anlagen kommen überall dort zum Einsatz, wo die Aggregate montiert werden und danach eine Kalibrierung und Funktionsprüfung erfolgt. Sie simulieren die Funktionssituation des Bauteils, versorgen es mit Medien und Energie und messen die jeweiligen Eigenschaften.

Das teamtechnik-Know-how fließt nicht nur in die Weiterentwicklung der Hardware ein. Auch mit seiner intern entwickelten Software kann das Unternehmen punkten. Sie steuert die Abläufe und beurteilt anhand der Messgrößen die Eignung des Bauteils. Mittlerweile ist die Prüfsoftware der wichtigste Bestandteil der Anlagen und aufgrund der vielfältigen Anforderungen, wie zum Beispiel der Simulation der Fahrzeugkommunikation, hochkomplex. „Trotzdem kann sie von unseren Kunden auch ohne tiefgreifende Programmierkenntnisse angepasst und bedient werden“, betont der Vertriebsleiter. Das kommt am Markt gut an.

teamtechnik ist es gelungen, die Expertise für konventionelle Antriebstechnik auf den neuen Mobilitätstrend zu übertragen. Heute ist das Unternehmen in der Prüftechnik für Elektroantriebe Weltmarktführer.

Abwechslungsreiche Arbeit und vielversprechende Perspektiven

Zu den Kunden gehören neben den traditionellen Autobauern und E-Mobility-Start-ups auch Unternehmen auf Tier-1-Ebene, da viele OEMs ihre Antriebe (aktuell noch) zukaufen. Das macht die Arbeit abwechslungsreich, findet Ralph Heckmann. Gerade die E-Pioniere wollen schnell am Markt sein und verzichten auf lange Anforderungskataloge. „Stattdessen setzen sie auf funktionsfähige Lösungen von der Stange und unsere Expertise“, erklärt der 56-Jährige. „Deshalb arbeiten wir momentan daran, die Projektlieferzeiten zu verkürzen und unsere Prüfstände noch weiter zu standardisieren.“

teamtechnik kann optimistisch in die Zukunft blicken, denn alternative Antriebe sind weiterhin auf dem Vormarsch. Neuprojekte mit nur konventionellem Getriebe gibt es kaum noch, stattdessen werden Hybridtechnologien und rein elektrische Lösungen ausgebaut. Insbesondere im US-Markt sieht Ralph Heckmann aktuell großes Potenzial. Auch dass teamtechnik nun zum Dürr-Konzern gehört, bringt Vorteile mit sich: „Wir können unseren Kunden gemeinsam ein breiteres Portfolio an Lösungen im Bereich E-Mobility anbieten.“